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Wanderung der Leichtathleten an der Sieg vom 29.4. – 2.5.2004
von Hinrich Heyken

Das Ziel liegt nahe, der Schlaf etwas länger und der Bus fährt etwas später als sonst mit den 20 Wanderern der Leichtathletikabteilung nach Eitorf/Sieg. Kurze Fahrt und auf geht es nach Schladern, schlappe 18 km Sieg aufwärts. Da bleibt noch Zeit für eine Runde Golf unterwegs und eine Geschichtsstunde in den Ruinen von Burg Windeck. Alle laufen leicht und locker, nur Dieter ist ungewöhnlich schweigsam, weil er mit zusammen gebissenen Zähnen, der schmerzender Achillessehne trotzend, läuft.

Am nächsten Tag geht´s über den Sieghöhenweg nach Wissen. Höhenweg hört sich gut an, leider muss man erst mal rauf und dann häufiger wieder runter – das bringt zumal die älteren Herrschaften manchmal gehörig ins Schwitzen. Und das Nachtasyl liegt natürlich ganz auf der anderen Seite oben auf dem Berg. Das reicht dann auch und für das abendliche Schmausen zurück in den Ort unten am Fluss wird ein Taxibus bestellt.

Der Start am 3. Tag ist vielversprechend – wir sind ja schon oben. Aber wir verlieren Manfred, der die letzten Tage als Voraustrupp und Quartiermacher fungiert. Und natürlich geht es wieder runter zur Sieg. Und wieder rauf auf die Höhen in einem mörderisch steilen Anstieg. Oben angekommen sind alle Schweiß gebadet, niemand genießt so richtig die tolle Aussicht.

Dies ist der Punkt, an dem auch harsche Worte an den Wanderführer fallen, der beschuldigt wird, diese "Leistungsprüfung" bewusst eingeplant zu haben, insbesondere als erkennbar wird, dass es auch einen bequemeren Weg hinauf gab. Dies erzählt uns der freundliche Förster, der an diesem 1. Maitag mit seinem Hund in seinem Revier herum streunt. Er lotst uns dafür aber ins nächste Dorf, wo wir mit Bergmannskapelle, Bratwurst- und Bierständen empfangen werden. Die ausgiebige musikalische und kulinarische Rast hebt die Stimmung und mit neuem Elan geht die Wanderung weiter. Sie wird jetzt von einem neuen rüstigen Führer geleitet, der uns mit vielen Erzählungen aus seinem ereignisreichen Leben auf dem kürzesten Weg zum Tagesziel, einem ehemaligen Eisenbergwerk geleitet. Die Besichtigung tief im Berg bringt Eindrücke über die Härten der Siegerländer Eisengewinnung und ihre Bedeutung für die Frühindustrialisierung auch im Bergischen. Ein Bus brachte uns zur großen Freude aller Wanderer, denn es regnete heftig, die letzten Kilometer nach Betzdorf. Riesige Steaks stärken für den Abend, der im Barkeller des Hotels mit viel Spaß und Gesang spät zu Ende geht.

Am Morgen des 4. und letzten Tages ist es wieder trocken. Erst unten entlang der Sieg und dann über sanftere Hügel geht es nach Niederfischbach, dem Endpunkt der Wanderung. Ein geheimnisvoller Druidenstein und die Freusburg sind die Tagesetappen, die ohne neue "Leistungsprüfungen“ bewältigt werden. Am Ziel wartet Manfred bereits mit Eis, Kaffee und Bier auf der Terrasse, der Bus für die Rückfahrt steht schon bereit. 70 abwechslungsreiche Kilometer mir einigen Highlights und sangesfrohen Abenden liegen hinter uns. Die Organisation durch Ute und Reiner war wie immer perfekt, sogar Regen gab es nur nachts oder bei Busfahrten. Abends in Remscheid heißt es zum Abschied:

Bis zum nächsten Jahr!


weitere Bilder der Wanderung




Die Wupperkanutour der Leichtathlethen am 26. Juni 2004
von Wolfgang Lindenau

Das Wetter war wie bestellt an diesem Tag. Herrlicher Sonnenschein- ich glaube Dieter Noss hat einen guten Draht nach " Oben" . Denn er hatte die Idee für unseren Abteilungstag und organisierte ihn auch.
Viele von uns haben nicht geglaubt, dass man die Wupper mit einemBoot ( Kanu ) befahren kann. Doch von Wupperhof bis Opladen ist das
möglich. Und am Wupperhof empfing uns der Besitzer der Boote, Thomas Becker, 4 maliger Weltmeister und Olympiabronzegewinner
von 1996 im Wildwasser- Kanu-Slalom.
Er zeigte uns wie man mit Kanu und Paddel umgeht und begleitete uns auf der Wupper.
Jeweils 3 – 4 Personen mit Schwimmweste ins Boot und dann ging`s los.
Wie es weiterging, haben wir in einer Parodie zur Jahresabschlussfeier
unserer Abteilung nach der Melodie –„Die Gedanken sind frei“- besungen.

Auf der Wupper mit nem Kahn,
und dann kräftig paddeln,
die Idee ja, die war stark,
hat allen gefallen.
Am Tag der Abteilung,
zeigt jeder die Leistung,
mit dem Kopf und mit Arm,
und das Wetter war schön warm.

Weil das Wetter war so schön,
wollt er Bilder machen,
mit der Kamera digital,
und er sagt - alle mal lachen.
Karl Horst hob die Hände ,

doch welch eine Wende,
die Kamera ihm entglitt,
viel ins Wasser, so ein Schitt.

Zwei Mann und eine Frau,
ja das war das Tolle,
die übten so für sich,
die Eskimorolle.
Nach Links beugt sich Manfred,
nach Links beugt sich Thomas,
Beate noch dazu,
es macht platsch und dann war Ruh !


Die Wupper ist zu kurz,
so sprach der Noss Dieter,
wir drehen uns im Kreis,
das bringt ein paar Meter.
Auch Zick Zack zum Ufer,
macht länger die Wupper,
die Mannschaft wurde blaß,
trotzdem hatten alle Spaß.

Mit nem Weltmeister an Bord,
da läßt sich leicht schiffen,
er lenkte das Boot,
vorbei an den Klippen,
Renate und Edgar,
kamen garnicht ins schwanken,
ihr Traumschiff glitt dahin,
und nach Urlaub stand ihr Sinn.

Und zum Abschluß Mählers Hütte,
am Grill wir uns trafen,
so mancher der dabei,
tat Seemannsgarn schwafeln,
von Wellen und Riffen,
die es galt zu umschiffen,
die Wupper an diesem Tag,
sie hat Freude uns gebracht.



Die Wupperkanutour der Leichtathletikabteilung am 26.Juni 2004
Kanutouren auf der Wupper mit Thomas Becker

Thomas Becker gibt uns Unterweisungen So ein Kanu-Weltmeister weiß viel
Gemächlich treibt das Boot Familie Klein zeigt schon mehr Einsatz
Am Wipperkotten werden die Boote getragen Wieder festen Boden unter den Füßen
Wie stellen sich die Teams beim Anlegen an ? Hervorragende, punktgenaue Landung
Hier ist das Team noch trocken Hier hat Karl Horst seine Kamera noch
Erfahrungsaustausch Edgar sortiert sich
Dort liegt unsere Armada Thomas Becker ist zufrieden
Gleich geht es wieder an Bord So schön ist es am Wipperkotten
Auf zur 2. Etappe Willste nu oda nich
Kanufahren mit Anschieben Karl Horst hat alles im Griff...... bis auf die Kamera
Am Ziel in Opladen Die Meisten sind noch trocken
Noch ist es ein Fitness-Drink.... Eddi ist schon bei Kaffee...
.........endlich Bier Wetter und Stimmung waren gut
Abschluß des Tages an Mählers Hütte Edgar schwärmt von seinen Heldentaten
Friederike ist auf Fliegenfang Reiner und Rainer an ihrem liebsten Gerät
Renate hat es mehr mit Likör Es hat allen Spaß gemacht


Eine kornige Sache, ein Besuch in der Destille Frantzen.
von Dieter Noss

Manchmal liegt das Gute so nah – so dachten sich auch Karl-Horst und Monika Röhrig, als sie uns Leichtathleten den Vorschlag machten, die ein paar Schritte von ihrem Haus gelegene Kornbrennerei Frantzen zu besichtigen. Irgendwie hatte Jeder schon einmal etwas darüber gehört oder gelesen und : Warum nicht? Gehen wir doch mal hin !

Der jetzige Inhaber Rainer Frantzen führte uns in die Geschichte der Firma ein und man kann das nicht wiedergeben, mit welcher Begeisterung und mit welchem Stolz er das macht. Die Firma Frantzen hat eine lange, dokumentierte Geschichte und Rainer Frantzen kennt sich bestens darin aus und fesselt seine Zuhörer.

Anschließend ging es zur Besichtigung in die Brennerei und die Kellergewölbe mit den Fasslagern.

Wir haben viel darüber erfahren, wie ein guter Korn gebrannt und vor allen Dingen gelagert wird, damit er sich in seiner Qualität von anderen Erzeugnissen abhebt. Ähnlich wie bei einem guten Wein spielt auch hier beim Fass das verwendete Holz (z.B. Limousin-Eiche) und der ursprünglich im Fass gelagerte Inhalt (z.B. Sherry) eine große Rolle. Wir hatten zum Abschluss Gelegenheit, die Produkte zu verköstigen und mussten bestätigen:


Von hoher Qualität, nicht nur die Getränke und die gereichten Snacks – der ganze Abend.

mehr info über die Destille Frantzen

In der Parodie der Leichtathleten haben wir das Thema noch einmal verarbeitet:

Melodie: Denk ich noch an die Tied teröck

Op Stakelhusen woren fier,
dä Karl Horst makt sech stark dofür,
bi´em Frantzen en där Hötte,
do wüed en guoden Koorn gebrangt,
noh auler berg´scher Sette.


Doch met dem Brennen es dat su,
do makt he iegentlech nen Schmu.
Denn Klooren dit he geilen,
on schött en en di Fäeter ren,
selfs brennen dit he seilen..


Di Fäeter send besongersch fien,
ut ieke uot demm Limousin.
Do wor te iersch en Sherry dren,
dat goof dem Koorn so rechtech Farf,
he muoß nur lang gelagert sen.


Un wenn de Koorn so rechtech ault,
dann schmackt der emmer, nit nur kault,
wer kuonen dat probie´ren,
met Schwabruot, Mett un Grie´wenschmault,
dat der he us servieren.


On schmaaken däet nit nuor der Koorn,
de en demm Faat gelagert wuorn.
Benedektiner goof et
on herrlech aulden Brangdewie´n
dat wuod en netten Owend.


Dat hätt de Karl Horst fien gemackt,
et hätt us allen guod geschmackt.
On well ech hüt jet schenken,
dann gonn ech no dem Frantzen hen
donn an mech selfs uoch denken.

Druckversion          © 2004-2019 by Reinshagener Turnerbund 1910 e.V.