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Draisinentour und Besuch im Wülfing-Museum
von Reiner Quanz

Das erste Training im Mai 18 haben die Leichtathleten des RTB auf dem Wuppertrail absolviert. Die alte Eisenbahnstrecke zwischen Beyenburg und Dahlhausen ist befahrbar und dort können Draisinenfahrten unternommen werden.

Das haben wir gemacht. Und das heißt: tüchtig trampeln. Die 20 Teilnehmer wurden in Beyenburg auf 4er oder 5er Draisinen verteilt, nachdem wir uns vorher im Beyenburger Eissalon gestärkt hatten. Am Stausee vorbei verläuft die Strecke noch schön flach. Danach merkt man aber sehr schnell, dass die Wupper Gefälle hat und dass man zunächst „bergauf“ fährt. Über Haltepunkt Remlingrade und die alten Bahnhöfe Dahlerau und Dahlhausen nach Wilhelmsthal führt die Route.

Da die Gleise noch offiziell (auch für Loks und Wagen) befahrbar sind, wird vor jeder Straßenüberquerung angehalten und ein Begleiter vom Verein Wupperschiene sichert den Übergang. Dann queren die Draisinen, halten erneut an, um den Begleiter mitzunehmen ….und weiter geht die Fahrt.

Wir konnten die Strecke bei strahlendem Sonnenschein genießen oder besser gesagt, wir kamen ganz schön ans schwitzen, zumal sich die Tour für ein kleines Wettrennen bestens eignet. Aber überholen ist nicht! Mehrmals wird auf alten Brücken die Wupper überquert und im Bahnhof Dahlhausen kann man bei einer Pause die vielen Eisenbahnfahrzeuge bis hin zu einer großen Dampflok bewundern, die der Eisenbahnverein dort gesammelt hat.

Nach einer Strecke von insgesamt 8,5 km wird dann gewendet. Die Draisinen werden von den Begleitern mit speziellen Knippeisen gedreht und ab geht die Fahrt, jetzt aber bergab Richtung Beyenburg.

Hier ging jetzt das Treten der Pedalen viel leichter und so hatte man Gelegenheit, die Schönheit des „Bergischen“ zumal jetzt im Frühjahr und durch ein Naturschutzgebiet zu bewundern.

Schon vor der Draisinentour gab es einen weiteren sehr sehenswerten Programm - Punkt:
Das Wülfing – Museum in Dahlerau. Außerhalb der normalen Öffnungszeiten hatten wir dort eine Führung gebucht und wurden von einem sehr kompetenten und engagierten früheren Mitarbeiter begleitet und informiert.

Gegründet 1674 in Lennep hat das Unternehmen Wülfing über Jahrhunderte das Tal der Wupper zwischen Wilhelmstal und Beyenburg mit seinen Industrie – Ansiedlungen und den Wohnhäusern der Mitarbeiter beherrscht. In Spitzenzeiten waren ca. 1000 Mitarbeiter tätig. Aus verschiedenen Gründen musste aber im Jahre 1996 die Produktion eingestellt werden. Beeindruckend ist noch heute die gewaltige Dampfmaschine, für die eigens ein aufwendiger Maschinen - Saal gebaut wurde. Im heute noch funktionierenden Wasserkraftwerk produziert die Wupper weiterhin Strom für das Netz. Das waren schon sehr interessante Einblicke in die Bergische Industriegeschichte, die uns dort vermittelt wurden.

Museum und Wuppertrail an einem Nachmittag, ein randvolles Programm bei schönstem Frühlingswetter: also eine sehr gelungene Tour.

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