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Hockey
Die Wupperstiche stechen beim Sensen-Cup

Aktualisiert: 04.03.18 15:01

Die Wupperstiche gegen die Specials – eine von vielen packenden Paarungen, welche die Zuschauer beim Turnier des RTB in den Bann zogen.
© Elias El Ghorchi

Turnier des Reinshagener TB bekommt viel Zuspruch. Specials werden zu den Siegern der Herzen.

Von Peter Brinkmann

Der 4. Bergische Sensen-Cup, ausgerichtet vom Reinshagener TB, sorgte für viele denkwürdige Momente. Das Team Wupperstiche aus Wuppertal siegte in der Sporthalle West vor den Klingenschrubbern aus Solingen, nachdem die sieben teilnehmenden Teams im Modus Jeder gegen Jeden gespielt hatten.

Doch dies, und auch der dritte Rang der Hot Stocks aus Erftstadt/Hüls vor Gastgeber RTB, verkam beim Freundschaftsturnier fast ein wenig zur Randnotiz. Vielmehr zauberte das erstmalig eingeladene Team von den „Specials“ aus Mönchengladbach ein Lächeln gleichermaßen auf die Lippen von Aktiven und Zuschauern. Die Menschen mit geistiger Behinderung begeisterten auf und neben dem Spielfeld und wurden völlig zurecht als „Sieger der Herzen“ bei der Abschlussehrung gefeiert.

„Die sind technisch sehr stark und wirbeln über den Platz“, kommentierte Stefan Kirchhoff, Jugendtrainer im RTB, anerkennend, der gemeinsam mit seiner Gattin Ulrike die Veranstaltung liebevoll organisiert hatte. Auch wenn es als Spaßturnier ausgeschrieben war, wovon auch die originellen Namen zeugen, gingen die Teilnehmer sehr engagiert zu Werke. Jedes Team bestand aus sechs Spielern, wo immer mindestens zwei Frauen pro Partie und Mannschaft mitwirken mussten. Und wenn es sein musste, halfen sich die Teams gegenseitig mit Akteuren aus. Ulrike Kirchhoff war über das faire Miteinander sehr erfreut: „Wir haben von allen Teilnehmern viel Zuspruch erhalten. Und alle halten die Specials für eine echte Bereicherung.“ So äußerte zum Beispiel der Zuschauer Stefan Fäcke erstaunt: „Die haben vollen Einsatz gezeigt und waren richtig ambitioniert.“

Siebter Rang der Specials tat guter Stimmung keinen Abbruch

Betreut wurden die Mönchengladbacher von Claus Heinze, der rundum zufrieden war: „Wir haben uns über die Einladung sehr gefreut. Das ist ein weiterer Schritt zur Inklusion.“ Insgesamt sind für die Specials 25 Spielerinnen und Spieler aktiv. Dass sie in Reinshagen hinter den Kugelblitzen aus Düsseldorf (5. Rang) und den Nixen aus Dünnwald (6.) diesmal den siebten Rang belegten, tat der tollen Stimmung keinen Abbruch. Ulrike Kirchhoff konnte am Ende des Tages nur strahlende Sieger auszeichnen.

Hockey stellt übrigens die größte Abteilung im RTB mit über 100 Aktiven dar. Interessierte können sich bei Ulli Kirchhoff melden und gerne weitere Informationen einholen: uk@hs-media.net .

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