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Wanderfreizeit der RTB-Leichtathleten in der Sächsischen Schweiz
vom 17.9.2016 – 24.9.2016
von Reiner Quanz

600 km Anreise aus dem Bergischen bis nach Wehlen im Nationalpark Sächsische Schweiz ist schon eine lange Strecke. Aber die übereinstimmende Meinung aller 15 Teilnehmer war: das hat sich gelohnt.

Sonntag herrschte Herbstwetter mit Nebel und Nieselregen, so dass wir die Festung Königstein besucht und besichtigt haben, eine riesige Anlage, die nie eingenommen wurde und die hoch über der Elbe liegt. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen wurden die Kronjuwelen von Dresden nach Königstein verlagert. Am Nachmittag verbesserte sich die Sicht und man hatte Ausblicke auf die Elbe mit den typischen Nebelfetzen auf die umliegende Felslandschaft, die schon viele Maler fasziniert hat.

Montag war gutes Wanderwetter und wir haben eine Rundwanderung unternommen zur Bastei. Die vielen Felsformationen der Sächsischen Schweiz überragen die Elbe jeweils um 250 bis 300 m. Sie sind erschlossen mit einem guten Wegenetz, wobei man die Felsen für konditionsstarke Wanderer mit Treppen, Stiegen und Leitern begehbar gemacht hat. Man sollte schwindelfrei und trittsicher sein. Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt, kann man dieses Wanderparadies so richtig genießen. Die Bastei ist d a s Ausflugsziel in der Region, bekannt durch das Bastei – Hotel und die Bastei-Brücke, vor allen Dingen aber durch die prachtvollen Ausblicke über die Elbe und das Elbsandsteingebirge. Und die Bastei ist auch per Auto bequem zu erreichen. Uns aber führte der Weg über den Aussichtspunkt Gans, die Schwedenlöcher (dort haben sich die Bewohner während des 30-jährigen Krieges vor den heranrückenden Schwedischen Truppen versteckt) durch den Amselgrund und zum Amselfall. Ein künstlicher Wasserfall, der in Gang gesetzt wird, wenn man beim Kiosk 30 Cent bezahlt! Der Rückweg dann weiter durch den Amselgrund, an der Naturbühne Rathen vorbei zur Elbe und zurück nach Wehlen.

Am nächsten Tag hatten wir dann den Lilienstein zum Ziel. Eine imposante Bergformation, die auch das Logo des Nationalparks Sächsische Schweiz schmückt. Bemerkenswert ist die Lilienstein-Baude, die oben auf den Felsen herrliche Ausblicke bietet. Es gibt keine Auto-Anbindung, aber jeglichen Komfort. Nach schweißtreibendem Auf- und Abstieg über ungezählte Treppen waren wir dann wieder auf ebenem Gelände und danach in Königstein. Rückfahrt erfolgte per S-Bahn und Fähre wieder zu unserem Quartier.

Die Innenstadt von Dresden ist von Wehlen aus in 50 min. per S-Bahn zu erreichen. Es gelang uns, kurzfristig für Mittwoch eine Stadtführung zu arrangieren. Fachkundig wurden uns in 2 Stunden die Sehenswürdigkeiten der Stadt Dresden vorgestellt, wie die wiederaufgebaute Frauenkirche, der Zwinger, die Semper-Oper oder die Brühlschen Terassen. Danach war „Freigang“ für den weiteren Nachmittag und anschließend trafen sich alle wieder für die gemeinsame Rückfahrt nach Wehlen.

Durch die günstig gelegene Pension konnten wir auch die Wanderung am Donnerstag direkt vom Haus aus beginnen und auch dort beenden. Sie führte und durch Wald und Feld zwischen Großem und Kleinem Bärenstein auf die Felsformation Rauenstein, auch mit Baude hoch oben auf den Felsen. Wiederum mit toller Rundum-Sicht und wiederum bei besten Wetterverhältnissen, denn wir hatten ab Dienstag eitel Sonnenschein. Auch bei dieser Tour war erneut Kondition gefragt.

Für den Freitag wurde uns von der Pensionswirtin Frau Pötzsch eine Tour auf die Brandbaude vorgeschlagen. Auch direkt vom Haus aus nach Rathen und dann in die Felsregion. Auch hier wurden wir nach heftigem Anstieg durch prächtige Ausblicke belohnt. Wir konnten sogar unser Tagesziel Bad Schandau sehen. Der Abstieg von den Felsen sollte dem Vernehmen nach über 900 Stufen gehen. Gezählt hat das niemand von uns, aber gefühlt waren es noch mehr.
Weil wir uns einvernehmlich auf dem direkten Weg zusätzliche 200 Höhenmeter sparen wollten, sind wir im Tal geblieben. Nach einem schwer passierbaren Wurzelweg war dann aber Asphalt angesagt –auf einem Bürgersteig entlang der Straße, über die Elbebrücke und zum Bahnhof Bad Schandau. Da gab es keinen, der sich da nicht die Füße platt gelaufen hätte. So konnte sich auch niemand über die S-Bahn echauffieren, die uns beim Lösen der Karten (am Automaten) vor der Nase weg fuhr.

Das Fazit der Wanderwoche war für alle sehr positiv: eine sehr ordentliche und preisgünstige Unterkunft, vom Sonntag abgesehen super Sonnenwetter, günstige Lage des Hauses, keiner hat sein Auto bewegen müssen, sächsische Gastlichkeit mit Eier-Schecke und Quark-Keulchen, keine Ausfälle in dem schwierigen Gelände, alle haben alle Touren mitgemacht und eine Landschaft die sich zu Recht „Sächsische Schweiz“ nennt.

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