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Der Bergische 24h Lauf 2015
von Udo Stollwerk


In diesem Jahr war es wieder so weit. Im Abstand von 2 Jahren fand zum 18. mal der Bergische 24h Lauf in Lüttringhausen statt. Seit 1981 war der RTB stets dabei, wonach er am Ende viermal die Nase vorne hatte.
Im Lüttringhauser Dorf ist ein Rundkurs von 743 m zu bewältigen, der über 24 Std. zu laufen ist. Dabei soll möglichst nach jeder Runde gewechselt werden. Dazu benötigt man in der Regel 60 Läufer/innen. Jeweils fünf Personen übernehmen davon zwei Stunden.
In diesem Jahr war es äußerst schwierig die Teilnehmer zu bekommen. Die ersten drei Nachtstunden wurden schnell von unserem Marathonteam abgedeckt.
Gemeldet waren von 0 – 3 Uhr Klaus Lipus, Bernd Haak, Peter Gerber und Gerhard Flach. 4 Läufer auf drei Stunden ist schon grenzwertig. Von 3 – 6 Uhr hat sich Stephan Neuhann gemeldet. Nur eine Person ? . Ebenfalls nur eine Person hatte ich im Vorfeld mit Jürgen Romlau für die folgenden zwei Stunden. Nun ja, dachte ich, die Heike und ich stünden ja noch als Joker bereit, aber für neun fehlende Läufer – schwierig. Einige Läufer vom Marathonteam waren persönlich verhindert, oder konnten verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Der Rest des Sonntags war gut abgedeckt. Ab 8 Uhr hat sich die Petra Müller mit ihren Kindern Erik, Evi und Matthias sowie einen französischen Austauschschüler angemeldet. Ab 10 Uhr war Oliver Sieh mit seinen Hockeymädels gemeldet. Oliver hat 13 Mädchen benannt. Ich hatte mir gedacht, die 14 Leute müssten bis 13 Uhr laufen können. Für die letzte Stunde käme noch der Gerd Dürr und der Nino Zirkel und noch der ein oder andere.
Der Sonntag war mit noch einigen Auffüllpersonen zu bewältigen.
Aber was war mit dem Samstag ? Von 22 – 24 Uhr war das Stammquintett mit Renate Pelzer, Beate König, Lisa König mit Freund Simon Krause und Rolf Zeisel. Dann war da noch die Eva Keusen vom MT die ich von 18 – 20 Uhr eingeteilt hatte. Der Rest des Samstag von 14 – 22 Uhr war auf meiner Liste leer. Das war der Stand neun Tage vor dem Start. Es fehlten noch ca. 30 Läufer.
Ich kam nach dem Freitagstraining, eine Woche vor dem Start, mit der Heike überein, den RTB von der Veranstaltung abzumelden, wenn am Wochenende nicht noch eine größere Zahl an Meldungen eingehen würde. Freitagabend rief mich dann die Katharina Birkenbeul an um sich für den Lauf zu melden. Ich dachte mir, eine Person macht den Kohl nicht fett, so fragte ich sie: „ Kommt denn deine Schwester Christina auch mit ?“ „Ja und mein Vater Thomas und meine Mutter Andrea laufen auch.“ Ja prima, sagte ich begeistert ins Telefon. Passt denn die Zeit am Samstagabend von 20 – 22 Uhr ? Schnell kam die Antwort: Ja gerne, wir freuen uns. Da stand für mich fest, wir machen das. Von nun an stand das Telefon nicht mehr still. Ein alter Laufkollege vom MT, der Michael Kuhl, der am Samstag für 1 Woche in den Kurzurlaub fliegen wollte, fand sich bereit wenige Stunden nach der Landung in Düsseldorf am Sonntag um 6 Uhr zu laufen. Sein Sohn Daniel meldete sich für die Zeit von 3 – 6 Uhr. Mit den beiden Joker (Heike und Udo) waren die 3 Stunden abgedeckt. Die ehemaligen RTBler Holger Hasenclever und Michael Zimmermann fanden sich schnell bereit von 6 – 8 Uhr zu laufen. Der Michael brachte dann noch seine Frau Miriam zum Laufen mit. Damit war die Lücke bis 8 Uhr geschlossen. Für den Samstag fand sich die Ricarda Marcus bereit und brachte noch die Ina Bertram vom RTB Lauftreff mit. Hinzu kamen Marlien Henke und ihre Freundin Annalena Müller. Der Samstagabend war belegt. Nun fehlten noch die ersten vier Stunden.
Anfang der Woche sprach ich meinen Chef, den Axel Mantsch an, ob er nicht mitlaufen wollte. - Herr Mantsch hat vor 15 Monaten die Firma Bickenbach übernommen und schon gleich mit mir und meinem Kollegen Klaus Gasse eine Firmenstaffel beim kommenden Röntgenlauf angemeldet - . Axel Mantsch kam mit seinem Sohn Simon und seine Frau besetzte für zwei Stunden den Richtertisch. Ein weiterer Kollege, der Mehmet Adibelli kam mit seiner Tochter Asle.
Es fehlten also noch 2 Stunden die zu besetzen waren.
Ich rief den Andreas Picard, der uns mit seinen und den Nachbarskindern immer gerne unterstützt hat an. Andreas wäre gerne mitgelaufen, kam aber erst aus geschäftlichen Gründen am Sonntagmorgen mit dem Flieger aus China zurück.
Gab mir aber den Tipp bei der Familie Oliver und Susanne Hölzer nachzu-
fragen. Gesagt, getan. Die Familie Hölzer war mit ihren Kindern Simeon,
Joshua und Elias sowie einen Freund, Max Tesche, vorgemeldet. Ich hatte es doch noch hinbekommen, die 24h waren abgedeckt. Es waren noch vier Tage bis zum Start, da meldeten sich noch einige Nachzügler.
Die Julia Gottschalk, Trainerin der LG Kinder meldete noch die Leonie Stöcker und die Emely Dode an. Oliver Dirks, RTB Hockeytrainer brachte seine Kinder Hagen und Wienke mit. Dann meldete sich noch der Lukas Wamser, der bereits vor 2, 4 und 6 Jahren dabei war. Die 5 Teilnehmer wurden dann am Samstagnachmittag mit eingebaut und entlasteten damit die anderen Gruppen.

Samstag 20. Juni 2015 14 Uhr.
Startschuss für den 18. Bergischen 24h Lauf.
Die Familie Hölzer war zeitig da und hat mit dem 5jährigen Sohn Simeon den 24h Lauf für den RTB eröffnet.
Wie das oft so ist, der ein oder andere fällt noch kurzfristig aus. auf der anderen Seite melden sich noch andere Teilnehmer nach. So kamen über die Julia Gottschalk noch zwei Mädchen, die Elisa und Lana Möller für den Nachmittag. Statt am Sonntagmittag kam Nino Zirkel, der frisch gebackene Kreismeister im Mehrkampf. Der 11jährige lief erst vier Runden für seine Schule, der EMA und noch ab 21 Uhr vier Runden für den RTB.
Lieber Nino, an dieser Stelle nochmals Gratulation für den 1. Platz bei den Kreismeisterschaften.
Um 22 Uhr musste die Renate Pelzer aus Krankheitsgründen leider absagen. Die vier verbliebenen Läufer hatten die Lücke hervorragend ausgefüllt. Nach Mitternacht meldete sich die Anke Schmitz nach, die mit neun gelaufenen Runden das Männerquartett bis um 3 Uhr super unterstützte. Heike und ich ruhten dann für zwei Stunden im Auto, bevor wir dann um 3 Uhr zu unserem Einsatz kamen. Die zwei Stunden waren die einzige Zeit, wo es etwas geregnet hatte. Ansonsten war die komplette Veranstaltung trocken geblieben. Ein kleines Wunder, da es den Freitag zuvor fast nur regnete und am Sonntag gegen 15 Uhr bis incl. Montag nur am regnen war.
Bis 8 Uhr lief alles nach Plan. Dann kam Petra Müller, die mit ihren Kindern bis 10 Uhr laufen wollte. Der französische Austauschschüler hatte absolut keine Lust mitzukommen , sodass ihr Sohn Erik mit ihm zu Hause geblieben war.. Nun waren es nur Drei. Schnell fanden sich die Vorläufer bereit noch eine weitere Runde dranzuhängen. Heike und ich halfen auch mit aus, die zwei Stunden waren gerettet.
Am frühen Morgen erschien Andreas Picard, er kam direkt vom Flughafen nach Lüttringhausen und fragte, ob er noch laufen könnte, so gegen Mittag, dass wäre ihm Recht. Um 13 Uhr ist noch eine Lücke, da ist nur der Gerd Dürr vor-
gesehen. Alles klar, ich komme. Mit diesen Worten verabschiedete sich erstmal der Andreas.
Um 9,45 Uhr kamen schon die ersten Hockeymädels von Oliver Sieh. Ich erfuhr das drei der 13 Mädchen absagen mussten, dafür hat sich eine andere nachgemeldet. Es waren im einzelnen: Nica Tybussek, Nele Tybussek, Kim-Lea Müller, Alina Müller, Jenny Grass, Anna Grunewald, Amy Giehl, Marie Springob, Gina Koschmidder, Lea Reichert und Charlotte Block.
Zwischenzeitlich lief Oliver Sieh eine schnelle Runde die von seinem Vater Walter gestoppt wurde. Es war eine fantastische Zeit von 2:27 Min.
Der Veranstalter wollte um 13 Uhr die schnellste Runde laufen lassen. Dazu hat er jede Mannschaft gebeten einen schnellen Läufer zu benennen. Ich habe dann sofort den Oliver vorgeschlagen, der auch prompt zusagte. Oliver konnte dann seine Zeit noch mal auf 2:18 Min. steigern und wurde damit 3. schnellster Läufer an diesem Tag.
Wie am Morgen versprochen erschien um 12.30 Uhr Andreas Picard mit seinem Sohn Tobias sowie dessen Freund Jan Münnekehoff. Dazu brachte er noch den Erik Müller mit. Nachdem die Mutter wieder zu Hause war, konnte der Erik dann doch noch laufen.
Zur allgemeinen Überraschung erschienen gegen Mittag die Familie Birkenbeul, nicht etwa zum gucken, nein, die Katharina und ihre Schwester Christina wollten noch ein paar Runden drehen.
Die Katharina war immerhin diejenige die mich dazu gebracht hat den Lauf nicht abzusagen. Am Freitagabend hatte sie ihre Abifeier, am Samstagabend ist sie mit ihrer Familie zwei Stunden für den RTB gelaufen und war nicht zu Müde, um am Sonntagmittag noch mal zu kommen. Das zeugt von einer großen Freude für die Veranstaltung. Mit 12 Runden ist sie die meisten Runden gelaufen, Gratulation. Nachdem sich nun fünf junge Menschen die letzten Stunden teilten, gaben sie an Gerd Dürr und Andreas Picard das Leibchen nicht mehr ab. Unter dem Motto: Jugend vor Alter. Das ist nun mal die Zukunft.
An dieser Stelle möchte ich mich noch bei den Rundenzählern, Frau Mantsch, Uwe Kloß, Walter Sieh sowie Heikes Sohn Bastian Walter, der noch im Wechsel mit seinem Freund Daniel den Streckenposten stellte bedanken.
Ein ganz besonderer Dank gilt meiner Frau, der Heike, sie hat nicht nur Runden aufgeschrieben, sie hat Urkunden ausgefüllt und für das leibliche Wohl der Läufer gesorgt. Ohne diesen immensen Einsatz ist so eine Veranstaltung nicht zu schaffen.
Ich hatte auf jeden Fall viel Freude und Spaß am Wochenende und freue mich schon jetzt auf den 19. Bergischen 24h Lauf 2017.

Die Schlusswertung:

Platz Staffel Punkte Runden ~ km
1. Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (1) 58500 434 322.5
2. Volksbank Allstars (8) 56585 443 329.1
3. Reinshagener Turnerbund (RTB) (2) 55685 402 298.7
4. Lüttringhauser Turnverein 1869 e.V. (LTV) (3) 53545 385 286.1
5. Run & Fun Wermelskirchen (4) 52655 379 281.6
6. LG Stolpertruppe (10) 52005 436 323.9
7. BSG Kox Runningteam (9) 51355 397 295
8. Leibniz feat. Eisernstein (5) 48910 374 277.9
9. Katholische Pfarrei St. Bonaventura und Hl. Kreuz (6) 46255 363 269.7
10. HSG Rade / Herbeck 1. Damen (7) 41100 318 236.3
11. World Café (*) (11) 7200 56 41.6

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