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Taunus-Wanderung der Leichtathleten vom 25.4.-28.4.2015
von Reiner Quanz

Tolles Aprilwetter, sonnig mit guter Sicht und angenehmen Wander-Temperaturen endete just an dem Wochenende, an dem wir zu unserer traditionellen Frühjahrs-Wanderung starteten.
Wir, das waren 20 Mitglieder der Leichtathletik-Abteilung, die per Auto zu unserem Standort-Hotel in Bad Homburg fuhren, um von dort aus den Hoch-Taunus mit seinen Burgen und Schlössern, hübschen Orten und seinen schönen Landschaften zu erkunden.

Am ersten Tag war eine Rundtour durch die Randgebiete und die Umgebung von Bad Homburg angesagt, offiziell sehr empfohlen, aber etwas Stadt- und Industriegebiet-lastig. Sehenswert war der alte Kurpark mit Spielbank, Brunnen und Russischer Kirche und als Höhepunkt folgte dann eine Besichtigung von Schloss Homburg mit interessanten historischen Eindrücken.

Am Sonntag führte uns die Strecke direkt vom Hotel aus durch das Naturschutzgebiet Kirdorfer Feld. Dann der Aufstieg auf den Herzberg, der uns mit seinen 591 m doch mächtig ins Schwitzen brachte. Die Aussicht vom Turm war mittelprächtig, da Wolken und Nebel nur teilweise Blicke in die Rhein-Main-Ebene und auf die Sky-Line von Frankfurt zuließen. Anschließend folgten wir dem Europäischen Wanderweg E 3 entlang dem Limes (eine 550 km lange Grenzanlage der Römer vom Rhein bis zur Donau und heute das größte Boden-Denkmal Europas) und gelangten zum Römer-Kastell Saalburg. Dieses Kastell wurde auf Initiative von Kaiser Wilhelm II von 1897 bis 1907 wieder aufgebaut und ist seit 2005 zusammen mit dem Limes in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen worden. Hier hatten wir eine Führung gebucht, bei der wir sehr informative Einblicke in die Römerzeit erhielten. Danach war Freigang und je nach Neigung und Kondition gelangten wir zu Fuß, per Bus oder mit Taxe zum Hotel zurück.
Montags stand der 3-Burgen-Weg auf dem Programm. Start in Kronberg, also mit Auto dorthin. Das Parken war etwas problematisch. Dann aber sammelten wir uns alle und stiegen zunächst zur Burg Kronberg auf, die hoch über der Altstadt von Kronberg thront und noch sehr gut erhalten ist. Nach einigem Suchen fanden wir dann unsere Weg-Markierung „Schwarzer Punkt“, die uns zum Hardtberg-Turm führte, den aber bei anhaltendem Regen niemand besteigen wollte. Mittagsrast machten wir auf dem Hardtberg im Schutz einer sehr geräumigen Hütte.


Durch den Ort Königstein gelangten wir dann zur Burg Königstein, der größten Wehranlage im Taunus, die auch jetzt noch als Ruine mit stattlichem Bergfried einen sehr imposanten Eindruck macht. Dann lockte ein echt Königsteiner Italienischer Eissalon, der dann nach sehr kurzer Beratung als Ersatz für die 3. Burg-Anlage Burg Neu-Falkenstein in unsere Tourenplanung aufgenommen wurde, weil der Regen nicht aufhören wollte. Die gewonnene Zeit haben wir dann wiederum in Bad Homburg zum Shoppen (erfolgreich) oder zur Besichtigung der Erlöser-Kirche (nicht erfolgreich, da montags geschlossen) verbracht.


Am Dienstag fuhren wir per Auto zum Taunus-Pass Sandplacken und starteten dort zu unserer 4. Tages-Wanderung im Hoch-Taunus (Heilklimapark Taunus). Durch wunderschöne Mischwälder führte zunächst der Tillmannsweg zum Gasthof „Fuchstanz“, dann folgten wir dem Seelbornpfad zum Gasthof „Rotes Kreuz“. Der dann folgende Aufstieg zum Großen Feldberg (880 m) vorbei an der Weilquelle (die Weil mündet bei Weilburg in die Lahn) und am Römer-Kastell Feldberg war nicht mehr so furchterregend, weil wir jetzt bergerprobt waren, vor allen Dingen aber, weil unser Einstiegsort Sandplacken bereits auf 669 m Höhe liegt. Wer allerdings auf den Feldberg-Turm steigen wollte, musste noch zusätzliche 40 m bis zur Aussichtsplattform steigen. Es regnete nicht, das Wetter war offen und die Aussicht war sehr beeindruckend. Die Strecke führte weiter, vorbei am Brunhildisfelsen, über den E 3 entlang des Limes zurück zu unserem Auto-Parkplatz.
Im Gasthof „Sandplacken“ waren wir bestens aufgehoben, als wir bei süßen oder herzhaften Speisen, bei Kaffee oder Bier unsere Tour ausklingen ließen, bevor die Rückfahrt nach Remscheid anstand.
Am Schluss waren sich alle einig: viele Teilnehmer, viel gesehen und viel erlebt.

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