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Silvesterlauf: Dennis Böttcher (LG Remscheid) triumphierte
Von Andreas Dach

Erst am Tag zuvor hatte er die Idee, schnell das Okay seines Trainers eingeholt und sich noch angemeldet. Dennis Böttcher war der strahlende Sieger beim 2. Silvesterlauf, den RSV und RTB wenige Stunden vor dem Jahreswechsel in Reinshagen ausrichteten.

Beim "Generationen-Duell" mit Remscheids bekanntestem Läufer hatte der junge Mann die Nase vorne gehabt. Dennis Böttcher (LG Remscheid, 18 Jahre) verwies Arnd Bader (RSV-Running-Team, 38 Jahre) auf der 14 Kilometer langen und sehr schwierigen Strecke auf den zweiten Platz. Mit knapp 23 Sekunden Differenz. Die Wachablösung im Remscheider Laufsport?
Böttcher (48:01,6 Min.) zückte schon Meter vor dem Ziel die "Becker-Faust". Der Schüler des Röntgen-Gymnasiums konnte sein Glück kaum fassen: "Dabei hatte ich auf den letzten Kilometern solche Angst, dass Arnd seine Stärke am Berg noch ausspielt." Genau das passierte aber nicht. Ausgerechnet am gefürchteten Schluss-Abschnitt zog der Youngster davon. Bader (48:24,2 Min.) als fairer Verlierer: "Er hat mir gezeigt, was eine Harke ist." Dabei war der Oldie auf der tiefen Strecke noch eine halbe Minute schneller gewesen als bei seinem Vorjahressieg an gleicher Stelle. Dritter wurde Sascha Velten (50:08,0) und rätselte: "Wo ist nur meine Schnelligkeit geblieben?"


RTB – Marathon-Team
von Matthias Bioly

49 Mal haben wir uns im Jahr 2004 freitags zum gemeinsamen Training getroffen. Insgesamt haben die fast 50 Team-Mitglieder im vergangenen Jahr 44 Marathons und 57 Halbmarathons absolviert und waren unzählige Male über kürzere Distanzen am Start. Aber bei uns zählen nicht nur Zahlen und Zeiten, vielmehr ist es der Spaß beim gemeinsamen Laufen, der uns Woche für Woche und Kilometer für Kilometer aufs Neue motiviert.
Hier ein Rückblick über das „abgelaufene“ Jahr 2004.

Januar:
Ralf Schumann lässt es zum Jahresbeginn schon mal richtig krachen: Beim Stadtlauf in Düren legt er über 10 Kilometer eine glatte 38er-Zeit vor.

Februar:
Zum Auftakt der Winterlaufserie in Duisburg erzielen Gerd Becker (47:55), Ricarda Marcus (56:37) und Siegfried Rinke (58:05) persönliche Bestzeiten über 10 Kilometer.

März:
Die Winterlaufserie wird fortgesetzt, über 15 Kilometer erzielen alle 8 Teilnehmer persönliche Bestzeiten , beim abschließenden Halbmarathon sind Michael Kuhl (1:34 Std), Gerd Becker (1:45), Britta Körschgen (1:54) und Ricarda Marcus (2:04) so schnell wie noch nie.
Beim schnellen Lauf „Rund ums Bayerkreuz“ in Leverkusen ist Klaus Lipus mit 39:30 Minuten im Ziel, Heike Walter bestreitet ihren ersten Wettkampf in beachtlichen 49:08 Minuten.
Martin Schulze startet beim Königsforst-Halbmarathon und belegt in 1:24:36 Std. Platz 9 (von 733) in der Gesamtwertung.

April:
DER Monat der Frühjahrsmarathons:
Beim Bonn-Marathon stellt Ralf Schumann (auf den Schultern seiner Kameraden) bei seinem zweiten Marathon überhaupt die Vereins-Jahresbestzeit mit 2:55:13 Std. auf. Oliver Witzke (m.) (3:06:48), Gerhard Flach (l.) (3:08:58) und Holger Hasenclever (r.) (3:30:00) waren in der ehemaligen Bundeshauptstadt ebenfalls schnell unterwegs.
Am gleichen Tag (4.4.) war Marlies Schmoll in Rotterdam am Start. Leider liegt von dort keine offizielle Ergebnisliste, allerdings glauben wir, dass kaum eine Frau in der Altersklasse W 65 schneller als Marlies war (4:25 Std).
Zwei Wochen später waren Birgitt und Matthias Bioly beim London-Marathon dabei. Birgitts 3:50 Std. war die schnellste Marathonzeit einer RTB-Frau in 2004, Matthias (3:29:28 Std.) erreichte knapp sein gestecktes Ziel (3:30).
Ebenfalls am 18.4. war Ricarda Marcus beim Hamburg-Marathon in neuer persönlicher Bestzeit von 4:39:01 Std. unterwegs. Oliver Witzke kam in Hamburg in 4:45 Std. ins Ziel.
Wieder eine Woche später stand zum zweiten Mal der Karstadt-Ruhr-Marathon von Dortmund nach Essen auf dem Programm. Hier feierte Heike Walter ihre Marathonpremiere. Sie erreichte das Ziel gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Udo Stollwerk nach 4:00:52 Std.
Kurz vorher kam Jan Sentek nach 3:54:16 Std. ins Ziel. Holger Hasenclever und Oliver Witzke waren als sogenannte „Pacemaker“ unterwegs. Wer den Marathon unter 4:30 Std. absolvieren wollte, konnte sich ihnen anschließen. Mit viel Spaß und ihrer ganzen Erfahrung brachten sie die Gruppe nach 4:29 Std. sicher ins Ziel.

Mai:
Gleich zu Monatsbeginn langte Martin Schulze kräftig hin, beim Rhein-Marathon in Düsseldorf verfehlte er mit 3:01:22 Std. die „Schallmauer“ nur ganz knapp.

Am ersten Freitag im Mai steht fast schon traditionell der 15-km-Mannschaftslauf in Köln auf dem Programm. Erstmals waren wir mit 5 Mannschaften á 5 Läufer/innen dabei. Am Ende gab es zwei dritte Plätze für unsere schnellste Frauen- und Männermannschaft. Insgesamt waren 200 Mannschaften am Start.
Ebenfalls zur Tradition zählt für Rolf Brand die Teilnahme am 25-km-Lauf in Berlin. Er nahm in diesem Jahr zu 12. Mal an dieser tollen Veranstaltung mit dem Zieleinlauf im altehrwürdigen Olympiastadion teil.

Juni:
Udo Bergemann verband eine Woche „Urlaub“ an der Nordsee mit dem 9-Etappen-Lauf über alle Nordfriesischen Inseln. Nach der Schlussetappe, die von der Insel Neuwerk durchs Watt nach Cuxhaven führte, belegte er nach 88 Kilometern in 8 Tagen Platz 9 in der Altersklasse.

Am 6.6. war Frank vom Wege im Zwergstaat Liechtenstein auf Marathonkurs. Da das Land nicht allzu groß ist, dafür aber unheimlich hoch...ging der Kurs fast ausschließlich bergauf, seine Zeit: 5:17 Std.
Am gleichen Tag konnten zwei persönliche Marathonbestzeiten beim Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg vermeldet werden: Gerhard Flach (3:02:42) und Oliver Witzke (3:04:18) Herzlichen Glückwunsch.

Juli:
Der Monat beginnt mit dem Remscheider City-Lauf. Erstmals wurde eine sogenannte Marathonstaffel über 4,2 km angeboten. Damit verbunden war eine Wette, dass keine Mannschaft, bestehend aus 10 Läufern, in der Addition ihrer Einzelzeiten schneller ist, als Remscheids Top-Läufer Arnd Bader bei seiner Marathon-Bestzeit.
Vom RTB standen unsere "Ladykracher“ am Start, im schwarzen Outfit mit orangenem Stirnband konnten sie die Zeit zwar nicht unterbieten, waren aber die „Hingucker“ beim City-Lauf.

Am zweiten Juli-Wochenende stand der Staffellauf „Rund um Wuppertal“ auf dem Programm. 105 Kilometer verteilt auf 10 Etappen mussten ohne Streckenposten gelaufen werden. Dank Udo Stollwerk, der im Vorfeld mit allen RTB´ern alle Etappen abgelaufen ist, hat sich auch niemand ernsthaft verlaufen. Am Ende landete unser Frauenteam auf einem hervorragenden 3.Platz (9:37:50 Std.) Bei den Männern war unsere erste Mannschaft mit 7:45:47 Std. flott unterwegs und landete auf Platz 8 (von 27 Mannschaften). Die zweite Mannschaft belegte Platz 18 in 8:44:06 Std. Der Kasten Bier, der auf die Wette stand, dass die erste Mannschaft die zweite einholt (weil eine Stunde später gestartet) wurde von der zweiten Mannschaft knapp gewonnen (Anm.: war lecker...)

Beim Toyota-Frauenlauf in Köln erzielte Uta Niedrig über 10 km die Jahresbestzeit von 47:16 Minuten.

August:
Eigentlich ein Urlaubs- und Trainingsmonat , allerdings nicht für Gerhard Flach und Oliver Witzke. Sie reizte der hügelige Landschaftskurs beim Monschau Marathon... Der Sengbach-Talsperrenlauf sah fünf Reinshagener auf dem Siegerpodest in den Altersklassen: Im Halbmarathon Marlies Schmoll (1.AK 65), Renate Schmitz-Schneider (3.AK 50), Barbara Müller (3.AK 55) und Gerhard Flach (2.AK 50) sowie über 11 km Norbert Körschgen (2.AK 50). Knapp am Treppchen vorbei lief Britta Körschgen im Halbmarathon (4.AK 40)

September:
Die Zeit der Herbstmarathons beginnt. Michael Kurth war in Münster dabei, Heike Walter und Udo Stollwerk vertraten die RTB-Farben im norddeutschen Flensburg.


Beim Kult-Rotwein-Marathon im französischen Medoc trat Oberturnwart Edgar Schneider erstmals zum Marathon an (5:30 Std.). Ehefrau Renate (5:10 Std.) sowie Marlies Schmoll (5:41 Std.) und Barbara Müller (5:47 Std.) gehörten ebenfalls einer großen Remscheider Delegation an. Gut informierte Kreise berichten, dass alle das Ziel unter 2 Promille erreicht haben...

Erstmals fand der Köln-Marathon bereits im September statt. Unser kölsche Uta (Niedrig) war natürlich dabei und nach 4:02:14 Std. im Ziel. Der nimmermüde Oliver Witzke kam wieder mal knapp unter 4 Stunden ein (3:59:56 Std.)
Deutschlands größter Marathon wurde für Britta Körschgen zum läuferischen Highlight des Jahres. In Berlin lief sie ihren ersten Marathon und überquerte die Ziellinie nach 4:11:39 Std.

Oktober:
Einer der ältesten Marathons in Deutschland fand gleich mit doppelter RTB-Beteiligung statt: die zwei Runden um den Baldeneysee in Essen absolvierten Rainer Courts in 3:19 Std. und Udo Bergemann in 4:25 St. Aus Remscheider Sicht steht natürlich der Röntgenlauf im Blickpunkt: Gerhard Flach legt mit 5:27:45 eine Hammerzeit über die Ultra-Distanz von 63 Kilometern hin. Birgitt und Matthias Bioly erreichen das Ziel zeitgleich nach 6:42 Std. Hans-Peter Volkmer wurde unterwegs von Krämpfen geplagt und kam nach knapp 7 Stunden am Hackenberg an. Auf der Marathondistanz war Karl-Horst Röhrig in 3:52 Std. schnellster RTBer, etwas später kam Jan Sentek (4:00) ins Ziel. Bei den Frauen belegten Katrin Marx (4:06:59) und Uta Niedrig (4:07:13) die Plätze 9 und 10 (von 47) in der Gesamtwertung. Weiterhin waren Udo Bergemann (4:50) und Ricarda Marcus (5:07) am Start. Herausragendes Ergebnis auf der Halbmarathonstrecke war der Altersklassensieg von Norbert Körschgen. Nach 1:33:48 Std. ließ Norbert 80 Läufer der AK 50 hinter sich. Die Halbmarathonstrecke nahmen als Staffel- oder Einzelläufer weitere 24 RTB-Teilnehmer in Angriff.

Am gleichen Sonntag, an dem in Remscheid der Röntgenlauf stattfand, startete Holger Hasenclever beim Frankfurt-Marathon. Seine 2:58:53 Std. war die zweitschnellste Team-Zeit in diesem Jahr und bedeutete natürlich persönliche Bestzeit.

November:
Nach den Herbststrapazen traditionell der Monat der Erholung...
Beim Halbmarathon in Essen nahmen Gerd Becker (1:48 Std.) und Neu-RTBer Ingo Siebert (1:35 Std.) teil.


Dezember:
Wir beschliessen das Laufjahr mit einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier bei Britta und Norbert im „Kontörchen“.
Der Silvesterlauf wirft seine Schatten voraus, über 150 Voranmeldungen lassen auf einen neuen Teilnehmerrekord schliessen (siehe Extrabericht)


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