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Auszug aus dem RGA zum Medoc-Marathonlauf

Marathon: Rotwein "verhinderte" neue Bestzeiten

Besonderes Erlebnis für 13 Läuferinnen und Läufer aus Remscheid und Wermelskirchen - sie nahmen am 20. Medoc-Marathon teil.
Dieses französische Medienspektakel sorgt stets für riesige Aufmerksamkeit, weil die Marathonis verkleidet an den Start gehen.
Diesmal waren es 9000. Darunter Andrea Falkus, Stephanie Effelberg, Monika Federer, Sisko Aulbach, Monika Schumacher, Arnold Federer, Barbara Müller, Marlies Schmoll, Dieter Schumacher, Heike Mottmann, Renate Schmitz-Schneider, Edgar Schneider (sein erster Marathon überhaupt) und Rolf Mottmann.



Bestzeiten waren angesichts der Verpflegungsstände mit Rotwein und viel Musik nicht angesagt .


Einmal ins Cockpit.....
von Dieter Noss

Mehrere hunderttausend Meilen mit unzähligen Flugstunden habe ich in Flugzeugen verbracht, aber ein Besuch im Cockpit war mir nie vergönnt. Das haben die Kameraden und Kameradinnen der Leichtathletikabteilung mit guter Spürnase herausgefunden und zu meinem 60. Geburtstag erhielt ich einen Gutschein für einen Flug im Flugsimulator eines Airbus.
So ganz wohl war mir nicht, als ich in Dortmund bei der Firma Funfly eintraf. Doch zusammen mit meinem mir zugeteilten Partner (der auch einen Geschenkgutschein erhalten hatte und vom Fliegen genauso unbeleckt war wie ich) erhielten wir Unterweisungen von einem erfahrenen Piloten und nach einer Stunde theoretischer Vorbereitung ging es dann in den Flugsimulator.

Das ist ein tolles Gerät und das Cockpit entspricht einem Original eines Flugzeuges. Auch die auf der Leinwand abgebildete Flugsituation entspricht weitgehend der Realität, so daß man wirklich das Gefühl hat, aus dem Cockpitfenster zu schauen. Vor allem aber die Bewegungen der gesamten Zelle und die täuschend echten Geräusche und Vibrationen beim Anrollen, Abheben, Einziehen des Fahrwerks, verstellen der Landeklappen usw. vermitteln einem wirklich das Gefühl der Realität ein Flugzeug zu fliegen.

Wir starteten einen Flug nach Lindau am Bodensee. Auf dem Hinflug durfte ich die Maschine fliegen und auf dem Rückflug war ich Co-Pilot. Trotz mehrerer Schieflagen - wobei die Flugautomatik sich früh genug vor dem Abschmieren meldet und eingreift - bekamen wir den Flug im Laufe der Zeit immer besser in den Griff und der Landeanflug war schon beim ersten Mal perfekt und punktgenau. Das war eine schweißtreibende Angelegenheit, wie ihr auf dem Bild, das nach der ersten Landung gemacht wurde, sehen könnt.

Aber auch der Rückflug brachte für mich als Co-Pilot genügend zu tun. Der Co-Pilot ist nämlich verantwortlich für Flugkurs, Höhe, Geschwindigkeit und noch einige andere Daten.

Dieses Erlebnis wird mir unvergessen bleiben:

Ich habe mit meinem Partner erfolgreich einen Airbus geflogen. Was kann ich eigentlich in Zukunft noch tun, wenn der Satz wirklich zutrifft:

“Nur Fliegen ist schöner“ ?


Landesturnfest 2004 in Remscheid
von Günther Schmidt

Endlich war es soweit. Nach langen Vorgesprächen und Vorbereitungen startete am 10. Juni das Rheinische Landesturnfest in Remscheid. Was bedeutete das für den Reinshagener Turnerbund?

Im Vorhinein hatte sich Dieter Noss dafür stark gemacht, mit Helfern aus eigenen Reihen den gesamten Ablauf im Stadion Reinshagen federführend in die Hand zu nehmen, und so wandte er sich in abenteuerlicher Erwartung bezüglich Helfern an die maßgeblich zum Erfolg beitragenden Mitglieder. Da waren zum einen die Fußballer, die in herausragender Art und Weise das Catering, also die Verpflegung übernommen hatten und ich will aufgrund der Ausführung und des Einsatzes dieser Truppe ein herzliches DANKESCHÖN herüberwachsen lassen. Wir sind stolz auf Euch!

Ernst Schmidt als Stadionsprecher, Günther Schmidt als Mädchen für alles im Stadion, sowie Dieter Noss als interner Planer und Drahtzieher der Veranstaltung sorgten für einen reibungslosen Ablauf, der auch von Günther Teubert, dem Kampfrichterwart des Rheinischen Turnerbundes hoch gelobt wurde. Natürlich will ich auch nicht Sabine Kalkuhl mit ihren „Mädels“ vergessen, die sich an allen Ecken und Kanten eingesetzt haben. Die vielen Helfer der einzelnen Abteilungen, namentlich Leichtathleten, Marathon-Team und Heike Kirschners Gruppe “Mädchenpower“ glänzten mit Zuverlässigkeit; auch hier ein herzliches DANKESCHÖN. Fazit: Im Organisieren und Veranstalten sind wir kaum zu schlagen!

Der einzige Wermutstropfen war letztlich unsere aktive Teilnahme am Fest, die unseren Aufgaben zum Opfer fiel. Das können wir aber in Berlin 2005 ändern.


Man hat mich in die Luft gejagt...
von Günther Schmidt

Als außergewöhnliches Geschenk zu meinem 60. Geburtstag bekam ich von „meinen Leichtathleten“ und einigen Privatpersonen eine Luftschifffahrt geschenkt. Nach Terminabsprache ging es am 24. Juni nach Friedrichshafen am Bodensee. Bei herrlichem Wetter und voller Erwartung legte ich im Zeltterminal meinen Gutschein vor. Dieser wurde sofort in ein Ticket für den Zeppelin NT (neue Technologie) umgewandelt. Der Zeppelin entpuppte sich als der zur Zeit größte der Welt mit einer Zulassung von 19 Personen und hat eine starre Innenstruktur. Unbrennbares Helium sorgt innerhalb der Hülle aus hochfestem Mehrschichtlaminat für den notwendigen Auftrieb. Die Hülle steht unter geringem Überdruck von 5 mbar. Luftkammern (Ballonets) im Inneren halten den Innendruck bei jeder Flugsituation konstant und garantieren deshalb optimale Sicherheit.

Da ich nun den CDAS (Club der alten Säcke) akzeptiert habe, ist der Kreis dessen, was man außen an Bereicherung, Freude und neuen Vergnügungen erwartet enger zusammengerückt. Zu den Freuden und neuen Erfahrungen, auf die ich mich sehr freute, und von denen ich mir besonders schöne und starke Eindrücke erhoffte, gehörte eben dieses Fahren mit dem Luftschiff. Und nun liegt auch diese Erfahrung, die ich lange Zeit fern glaubte, hinter mir und ist Vergangenheit.

Es dauerte nicht lange, so konnten wir einsteigen, wobei es mit einigen Schwierigkeiten bei Windstärke 3 behaftet war, denn die Treppe zum Einsteigen bewegte sich, wie das Luftschiff auch, mal 3 m nach links, mal 5 m nach rechts, so daß ich erst mal eine „laufende Konzentrationsübung“ hinter mich bringen mußte. 1 Passagier rein, einer raus, so war die Devise. Kein fremdes Gefühl, kein Erregen noch Bangen kam in mir auf und es kam mir vor wie die vergnüglichste Sache der Welt wenn auch ein bißchen abenteuerlich. Als wir auf den behaglichen Stühlen in der eleganten luftigen Kabine Platz genommen hatten, kam noch eine kleine Verhaltensbelehrung und schon streckte sich die Nase des Luftschiffes in die Höhe. Die Menschenmenge da unten wurde klein und komisch, die Stadt Friedrichshafen wurde erstaunlich übersichtlich und niedlich und wir sahen nahe und ferne Städte still um den See stehen.


Wir flogen mit einer Schnelligkeit, die wir auf dem See nur am eilig dahinrasenden Schatten annähernd schätzen konnten über den See Richtung Meersburg und weiter, um dann irgendwann zu drehen und über der Insel Mainau einige Runden zu drehen. In der Kabine war trotz der großen Fenster und deren Öffnungen kaum ein Luftzug zu verspüren. Dennoch muß ich sagen, daß ich schweißnass geworden bin, denn eigentlich hatte ich mich seit meiner Jugend vom Achterbahnfahren verabschiedet. Hier hatte mich alles wieder eingeholt, denn wenn die Luftschiffschnauze vorne runter geht, geht das Heck hoch und umgekehrt. Also Achterbahn fahren 1 Stunde. Mit Mühe konnte ich mein tolles Frühstück bei mir behalten.

Die wunderbare Aussicht mußte ich natürlich mit der Kamera festhalten und so hatte ich genügend Abwechslung im Luftschiff, wie auch meine 11 Mitflieger, um die Gedanken zu verstreuen. Mal vorne, mal hinten wurde alles festgehalten, was fotografierenswert war. Die Rückfahrt war recht schnell und uns allen viel zu früh, als wir wieder über der Halle schwebten und vom Ameisengewimmel der Wartenden empfangen wurden.

Druckversion          © 2004-2018 by Reinshagener Turnerbund 1910 e.V.