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Radeln auf der Trasse der Vennbahn
von Reiner Quanz, Fotos Gerhard Hoppe und Dieter Noss

Für den 28. Und 29. Juni hatte Edgar Schneider eine Radtour auf der Trasse der Vennbahn vorgeschlagen. Der Vorschlag löste großes Interesse bei den Leichtathleten aus. So hat Edgar dann die gesamte Planung und Durchführung übernommen.

Mit insgesamt 25 Personen (mit 21 Fahrrädern und 4 Pedelecs) starteten wir per Bus Richtung Aachen. Erstaunlich, dass wirklich alle mit von der Partie waren, denn es war Dauerregen, unterbrochen von Starkregen, vorhergesagt. Die Vorhersage wurde vom Wetter am Samstag übererfüllt, am Sonntag gab es dann auch kurze Regenpausen. Interessant waren die diversen Schutzmaßnahmen gegen den Regen vom Profi-Outfit, über Capes, Ponchos bis zu Duschhauben (Kopf) und Plastiktüten an den Füßen über den Schuhen. Nass geworden sind alle, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.

Die Venn-Radtrasse ist mit einem Aufwand von ca. 15 Mio EUR erbaut worden nach dem Verlauf der alten Vennbahn, die auf ehemals deutschem Gebiet von Aachen nach Ulflingen (heute Troisvierges) in Luxemburg führte. Durch Gebietsabtretungen nach dem ersten Weltkrieg führt sie heute weitgehend durch das deutschsprachige Belgien, durch den Naturpark „Hohes Venn“ und durch wunderbare Landschaften. Abgesehen von Aachen bewegt sich die Strecke in einer Höhenlage von 400 – 600 m. Die Trasse ist im nördlichen Bereich meist asphaltiert, weiter im Süden ist recht viel Schotter, der aufgeweicht war und die Räder, speziell Schaltung, Ritzel und Kette stark strapazierte.

Wir sind in Lammersdorf eingestiegen, über Monschau nach Kaltenherberg (von hier aus verläuft weitgehend parallel eine Draisinenstrecke nach Sourbrodt) bis zu unserem Quartier in Bütgenbach am gleichnamigen Stausee gefahren. Durch eine Havarie unseres Busses musste die erste Etappe stark gekürzt werden, so dass sie nur 32 km betrug, was aber in Anbetracht des Wetters auch genug war.

In Bütgenbach hatten wir eine hervorragende Unterkunft. Das Essen war O.K., die Heizung funktionierte und wir konnten zwischen diversen Bier- und Weinsorten wählen. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht. Madame und Tochter Natalie waren mit Erfolg sehr bemüht, uns bestens zu beherbergen und zu versorgen.

Tags drauf konnten wir dankenswerterweise wieder trockene Klamotten anziehen. Die Strecke führte uns weiter nach Süden. Wir überquerten die Wasserscheide zwischen Maas und Rhein und durchfuhren die frühere deutsche Enklave Hemmeres, die zum Kreis Bitburg gehört, aber bis 1958 von belgischem Staatsgebiet umgeben war. Mittagsrast machten wir in St. Vith: Im Eissalon. Die Stadt war früher eine bedeutender Eisenbahnkontenpunkt, wirkt jetzt aber nach Wegfall der Vennbahn sehr verschlafen.

Weiter dem Tal der Our in einer abwechslungsreichen und interessanten Landschaft folgend erreichten wir dann nach weiteren 42 km den Zielort Burg Reuland. Auch hier war ein Cafe gebucht, wo wir zum Abschluss nochmals einkehren konnten und sehr gut bewirtet wurden. Dort wurden wir von besagtem Busunternehmen wieder abgeholt und ohne Zwischenfälle nach Remscheid gebracht .
Edgar stellte zum Schluss erleichtert fest, dass alle wohlbehalten ohne Unfälle am Ziel angekommen waren und alle Teilnehmer wiederum waren sich einig, dass Edgar zusammen mit Sabine eine perfekte Tour organisiert hatte. Herzlichen Dank dafür!


Eine Reifenpanne…und die Lösung des Problems…

Für die Radtour der RTB-Leichtathleten war bei einem Wuppertaler Unternehmen ein Bus gebucht mit Spezial-Anhänger für die Fahrräder unserer Gruppe.
Der Hänger hatte 2 eng hintereinander liegende Achsen mit je zwei relativ kleinen Rädern. Ein vorbeifahrender PKW machte uns auf der Autobahn Zeichen und hielt vor uns an. Ein Reifen sei defekt. Recht hatte er. Der Reifen hatte sich komplett aufgelöst und der Fahrer hatte nichts gemerkt.

Dann setzte die Logistik des Bus-Unternehmens ein:

  • Laut Fahrer gab es keinen Ersatzreifen.
  • Fahrer nahm tel. Kontakt mit Unternehmer in Wuppertal auf und meldete Standort auf dem südlichen Kölner Ring. Dorthin sollte ein Ersatzreifen gebracht werden.
  • Dann ein weiteres Krisengespräch mit dem Unternehmer und Entscheidung, für die Montage auf drei Rädern zur Raststätte Frechen nördlich von Köln (geschätzt ca. 25 km!) zu fahren.
  • Weiterfahrt langsam auf dem Standstreifen und mit heftigen Konflikt-Situationen bei auffahrenden PKW und LKW an Auffahrten.
  • Am westlichen Kölner Ring war dankenswerterweise (und wohl überraschend für den Fahrer) Autohof Eifeltor. Dort Halt und bei erneuter Prüfung die Feststellung: durch die Havarie-Fahrt war auch der zweite Reifen lädiert.
  • Nächster Telefonkontakt nach Wuppertal.
    Bei der Gelegenheit stellte sich heraus (wobei wohl mit einem weiteren Fahrer des Unternehmens Kontakt aufgenommen worden war), dass der Anhänger doch einen Ersatzreifen unterhalb der Ladefläche hatte.
  • Tochter des Unternehmers besorgte bei autorisierter Firma in Wuppertal einen neuen Reifen und machte sich auf den Weg nach Autohof Eifeltor.
  • Fahrer versuchte mit Kreuzschlüssel und Hammer die Felgen zu lösen. Das klappte nur, weil 2 Herren aus unserem Team Hand anlegten.
  • Tochter traf ein und lud zusätzlich zu dem Reifen die (teilweise lädierte) Felge ein und fuhr zu einer weiteren autorisierten Firma ca. 8 km weiter, um das Rad auf die Felge montieren zu lassen.
  • 8 km Rückfahrt und Montage von zwei kompletten Rädern an den Hänger.
  • Zusätzliche Fahrtdauer für unsere Gruppe ca. 2 Stunden.
  • Die geplante Radstrecke war nicht mehr zu machen, wir mussten komplett umplanen und stark abkürzen.



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