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Besuch der Leichtathleten im DLR in Köln am 7.10.2013
von Reiner Quanz

Das DLR ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das die RTB-Leichtathleten am 7.10.2013 in Köln besucht haben. Insgesamt 21 Personen (Mitglieder und Freunde) nahmen an der Informationsveranstaltung teil, für die wir uns bereits im März 2013 angemeldet hatten.

Nach sorgfältiger Kontrolle durch den Werksschutz (jeder musste sich mit Perso ausweisen) hatten wir Zugang zum Gelände und konnten uns zunächst einmal im Casino stärken.

Um 14.00 Uhr empfing uns unser Gäste-Führer, ein Student der Luft- und Raumfahrt-Technik, mit dem wir dann auf dem weitläufigen Gelände, direkt am Flughafen Wahn, die verschiedenen Institute besichtigt haben.

Zunächst erhielten wir im Hörsaal eine Einführung in die Arbeit und die Aufgaben des DLR, das sich als Bindeglied zwischen Universität und Industrie sieht und das alleine am Standort Köln 1400 Mitarbeiter hat.

Danach begaben wir uns in den Bereich der ESA (ausgestattet mit ESA-Ausweisen), dem Astronauten-Trainingszentrum. Die verschiedenen Raumfahrt-Kapseln, teils im Original teils im Modell, in denen die Astronauten trainieren, waren zu besichtigen. Auch in ein riesiges Schwimm-Bassin mit 30 Grad Wassertemperatur und mit 10 m Tiefe, in dem mit speziellen Anzügen Schwerelosigkeit simuliert werden kann, konnten wir von unserer Galerie einsehen.

Besonders interessant war die Schilderung der Zusammenarbeit der Raumforscher aus Ost und West, die sich direkt nach dem Auflösen der politischen Blöcke gebildet hat. Alle Astronauten müssen die russische und die englische Sprache beherrschen. Die augenblickliche Raumstation besteht aus Elementen u.a. aus den USA, Russland, Canada, Japan und Deutschland. Von der ESA ist z.Zt. ein italienischer Astronaut auf der Station. Allerdings haben die russische und die amerikanische Kapsel unterschiedliche Strom-Systeme! Die Kapseln können z.Zt. nur mit russischen Trägerraketen in die Umlaufbahn gebracht werden. Nach Auslauf des amerikanischen Raketenprogrammes haben die Russen die Preise für ihre Raketenstarts um 30% angehoben.

Sehr aufschlussreich waren auch die Erkenntnisse der Luft- und Raumfahrt-Medizin. Nach längeren Aufenthalten in der Schwerelosigkeit verringert sich die Muskelmasse speziell der Beine, was bei Rückkehr zur Erde erst in 6-8 Wochen wieder antrainiert werden kann. Deutlich länger dauert es, bis die Knochendichte nach einem Raumaufenthalt wieder normale Werte erreicht.

Ein laufendes Projekt, was wohl 2014 Schlagzeilen machen wird, ist ein Flug-Labor, das bereits seit 2004 unterwegs ist und im nächsten Jahr auf einem Kometen landen soll um dort Proben zu entnehmen und zu analysieren. Ein Modell dieses Labors war natürlich auch zu besichtigen.

Nach 3 anstrengenden aber sehr informativen Stunden waren sich alle einig:

Wahn war wahnsinnig interessant.


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