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Fortführung der Vereinschronik des RTB bis zum Jahre 2010 erstellt durch Dieter Noss. Dank zu sagen gilt an dieser Stelle speziell an die Pressewarte des RTB Jürgen Kuhn, Detlef Schneider, Günther Schmidt und K.W. Tamm - ohne die Verwendung der von ihnen erstellten Vereinszeitungen wäre eine solch ausführliche Auflistung der Ereignisse von 1970 - 2005 kaum möglich gewesen.

Die 70er Jahre bringen politische und gesellschaftliche Veränderungen, deren Ergebnisse auch heute in unserem täglichen Leben noch nachhaltig wirken. Ein steigendes gesellschaftliches Engagement der jungen Leute schlägt sich auch im Leben unseres Vereins nieder. Neue Abteilungen werden gegründet (Volleyball, Trampolin, Fußball) und jüngere Leute rücken nach und nach in den Vorstand auf.

Die Jugend nimmt ihre Führung selbst in die Hand und verantwortet mit dem Jugendausschuss die Leitung der Kinderturn- und Jugendgruppen. Neben dem Turn- und Sportbetrieb werden zahllose Freizeiten, Zeltlager, Städtereisen, Tanzabende, Grillabende etc. für Kinder und Jugendliche organisiert, so dass der RTB mit seiner Jugendarbeit viele Kinder und Jugendliche an den Verein binden kann. Aus dieser vorbildlichen Jugendarbeit rekrutieren sich auch heute noch viele Abteilungsleiter, Übungsleiter und Vorstandsmitglieder des RTB.

Die von Werner Steidl in den 60er Jahren aufgebauten und später von Ernst Schmidt, Kay Hoppe und Sabine Kalkuhl übernommenen Kinderabteilungen werden besonders mitgliederstark, so dass zeitweise Aufnahmestopps verhängt werden müssen. Durch gemeinsames Training mit dem Hastener Turnverein kann von 1971-1976 in einer kleinen Gruppe das Leistungsturnen mit Erfolg auch über die Grenzen des Bergischen Turngaus betrieben werden. Die Kinder- und Jugendsportfeste im Bergischen Turngau und darüber hinaus werden von mitgliederstarken Gruppen über viele Jahre mit schönen Erfolgen besucht.

Die Leichtathleten des RTB besuchen Anfang der 70er mit großen Mannschaften die Leichtathletiksportfeste und ganz speziell die traditionellen Bergfeste mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre. Noch werden von den meisten Mitgliedern die leichtathletischen Mehrkämpfe bestritten, aber die ersten Langlaufstarts von Kurt Hahn und Reiner Quanz bringen dem Langlaufen im RTB weiteren Auftrieb und mehr und mehr Langläufer schließen sich dem RTB an. Seit dem Jahre 1969 organisiert Kurt Hahn unterstützt von der Leichtathletikabteilung des RTB den Silvesterlauf, aus dem sich unter Hinzunahme eines Halbmarathonlaufes und des Stundenlaufes die Remscheider Laufserie entwickelt, die der Remscheider Laufszene in den 70er und 80er Jahren starke Impulse gibt.

1973 wird die LG Remscheid gegründet. Besonders talentierten Kindern und Jugendlichen wird von den Trägervereinen, zu denen der RTB von Beginn an zählt, die Möglichkeit zu einem bestens organisierten Leistungstraining in der Leichtathletik geboten, und damit auch die Chance, in starken Mannschaften mit Erfolg an Wettkämpfen auch auf Bezirks- und Landesebene bis hin zu Deutschen Meisterschaften teilzunehmen. Aber auch ohne diese an die LG abgegebenen Talente ist der RTB jahrelang in der Lage, eine eigene Kinder- und Jugendabteilung in der Leichtathletik weiter zu betreiben und kann dies nach einer Unterbrechung auch heute wieder anbieten.

Die Prellballer spielen mit den Mannschaften der Altersklassen Männer I, II und III in der Rheinlandliga und sind bei den Meisterschaftsrunden und bei vielen Turnieren immer vorne mit dabei. Zeitweise spielen 2 weitere Mannschaften in der Altersklasse Männer I auf Gauebene mit. Einmal schaffen die Männer I - und die Männer III sogar dreimal - die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im Prellball ist der RTB in den 60er und 70er Jahren im Rheinland eine hervorragende Adresse.

1973 findet das Deutsche Turnfest in Stuttgart statt, der RTB ist mit 20 Teilnehmern erfolgreich dabei.

Im Jahre 1972 wird eine für den RTB folgenschwere Entscheidung getroffen: Der Rheinische Turnerbund baut seine neue Turnschule nicht wie ursprünglich geplant in Reinshagen, sondern in Bergisch-Gladbach. Das Rheinische Turnerheim wird an die Stadt Remscheid verkauft. Der RTB erhält die bisherigen Übungszeiten in der Halle, der vordere Gebäudetrakt mit Küche, Wirtschaftsraum und Schlafräumen steht dem RTB aber nicht mehr zur Verfügung. 1973 wird letztmalig die beliebte, berühmte, berüchtigte Karnevalsveranstaltung des RTB im Turnerheim am Schimmelbuschweg durchgeführt – “ein wirklicher Kehraus“ schreibt dazu Otto Brüne.

Ab 1974 finden die Jahreshauptversammlung und die Karnevalsveranstaltung im Siedlerheim Westhausen statt.

1975 tritt nach 18-jähriger Amtszeit der 1. Vorsitzende Emil Bertram von seinem Posten zurück. Heinz Kosanetzky übernimmt den Vorsitz und auf seinen Antrag hin wird Emil Bertram einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Der RTB wächst weiter und weiter und die Hoffnung auf das große, neue Turnerheim des Rheinischen Turnerbundes ist zerronnen. Die kleine Halle am Schimmelbuschweg – so heißt sie jetzt, platzt aus allen Nähten. Nicht nur die Volleybälle landen unter der Hallendecke – nein, auch die Trampolinspringer. Volleyball- und Prellballspielfeld enden 30 cm neben der Sprossenwand, das Leichtathletiktraining (wenn man es denn überhaupt so nennen kann) ist nur mit angezogener Handbremse möglich. Die Prellballer weichen aus in die größere Halle des Leibnitz-Gymnasiums. Die Übungsleiter im Kinderturnen haben in der kleinen Halle zwar alles im Blickfeld, aber Platz für kindgerechte Bewegungen und ausgelassenes Spielen und Toben bleibt da nicht.

Heinz Kosanetzky und seine Mitstreiter im Vorstand machen es sich von 1975 an zum Hauptanliegen, bei der Stadt Remscheid für den Bau einer neuen Sporthalle in Remscheid zu werben. Diese Lobbyarbeit hat Heinz Kosanetzky dokumentiert und in der Jubiläumsfestschrift zum 75-jährigen, also im Jahre 1985, auf 4 gedruckten Seiten aufbereitet.

Die im Jahre 1973 gegründete Fußballabteilung hat in der Hobbyliga Fuß gefasst und erringt in den folgenden Jahren serienweise den Titel des Stadtmeisters, sowohl in der Halle als auch auf dem Großspielfeld. Prellballabteilung, Jugendabteilung und Leichtathleten sind in dieser Zeit altersmäßig und leistungsmäßig noch so stark, dass sie in vereinsinternen Fußballturnieren selbst gegen die Fußballer bestehen und manchmal sogar gewinnen können. Die Vereinsmeisterschaften der 70er und frühen 80er Jahre mit ihren spannenden Fußballturnieren sind Jahreshöhepunkte und locken die große Vereinsfamilie ins Stadion Reinshagen.

1978 ist der RTB mit seiner Vereinsfahne und 2 Mitgliedern (Kampfrichter) beim Deutschen Turnfest in Hannover vertreten. Der Veranstaltungsort liegt wohl doch zu nahe und Tagesreisen sind angesagt.

Dafür ist im Jahre 1983 die Teilnehmerzahl beim Deutschen Turnfest in Frankfurt wieder größer, es sind 16 Aktive und Kampfrichter. Im gleichen Jahre übergibt Werner Steidl nach 25-jähriger beispielhafter Tätigkeit die „Mutter- und Kindabteilung“ an seine Nachfolgerin Renate Schmitz-Schneider. Werner Steidl hat sich um den RTB verdient gemacht wie kaum jemand sonst. Viele hundert Kinder sind durch seine Abteilungen gegangen und viele von diesen haben durch ihn auch den Weg zu weiterer aktiver Vereinsarbeit gefunden. Seine Arbeit wird vom Verein mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.

Die Fitnesswelle überrollt die ganze Welt, warum nicht auch den RTB? Jane Fonda und Sidney Rome machen es vor und Edgar Schneider und Renate Schmitz-Schneider greifen das Thema auf: die Aerobic-Abteilung wird gegründet, mit großem Erfolg und unter starkem Andrang der Teilnehmerinnen (nur Roland hat es gewagt und sich dazu gesellt).

In den Jahren 1985 und 1986 wird auf Anregung von Edgar Schneider in der Halle am Schimmelbuschweg ein Tag des Vereins veranstaltet, bei dem sich alle Abteilungen vorstellen und darstellen können. Anläßlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums werden zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Trotz der beengten Verhältnisse werden die Veranstaltungen ein voller Erfolg, aber für 1987 wird der Tag des Vereins dann doch wie früher die Vereinsmeisterschaften lieber ins Stadion verlegt.

Im Jahre 1987 übergibt Heinz Kosanetzky nach 12 erfolgreichen Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden an Dieter Noss und dieser übernimmt einen gesunden und intakten Verein just zu dem Zeitpunkt, als sich der Bau der Sporthalle West, für die Heinz Kosanetzky jahrelang gekämpft hat, konkretisiert. Seine Verdienste zur Verwirklichung dieses Projekts können wir Heinz Kosanetzky gar nicht hoch genug anrechnen.

Bernd Ritter, unterstützt von seinem Bruder Uli und seiner gesamten Familie, führt die von Kurt Hahn initiierte Remscheider Langlaufserie weiter fort und im Jahre 1997 gelingt es mit Hilfe des Vorstandes, die Firma Wolfcraft als Sponsor zu gewinnen. Mit dieser Förderung und durch die Umwandlung des Silvesterlaufs in einen Herbstlauf erhält die Langlaufserie des RTB noch einmal neue Impulse und frischen Wind.

Im März 1987 gründet Bernd Ritter in Zusammenarbeit mit der AOK den Lauftreff. Aus der Leichtathletikabteilung stellen sich viele „Lauftreffhelfer“ zur Verfügung und die Abteilung ist auf Wachstum vorbereitet. Der Lauftreff wird sich in der Zukunft als äußerst lebendig erweisen und in ihm werden die Wurzeln für das im Jahre 2001 zusätzlich zum Lauftreff entstehende RTB-Marathon-Team gelegt. Hier sollen sich insbesondere die leistungsorientierten Läufer zum etwas härteren Training und gemeinsamen Start bei Wettkämpfen zusammen finden.

Beim Deutschen Turnfest 1987 in Berlin ist der RTB mit 23 vor allem jugendlichen Teilnehmern vertreten. Die bisher bei den Deutschen Turnfesten veranstalteten Massenfreiübungen werden abgelöst durch das Vereinsturnen – mit großem Erfolg, so wissen die Turnfestteilnehmer zu berichten.

In den Jahren 1987 und 1988 lässt der RTB noch einmal die Karnevalsveranstaltung in der Halle am Schimmelbuschweg aufleben, in etwas kleinerem Rahmen als aus früheren Jahren gewohnt, aber feiern kann der RTB immer noch. Die Fertigstellung der Halle West steht für das kommende Jahr ins Haus, aber eine Karnevalsveranstaltung dieser Größe in der neuen Halle ist für den Verein nicht zu schultern.

Im November 1989 nimmt der RTB mit einer Großveranstaltung offiziell die Halle West für sich in Besitz. Mit einer kleinen Spur von Wehmut wird am Tag vorher eine kleine Abschiedsfeier in der alten Halle am Schimmelbuschweg ausgerichtet, aber bei der dann folgenden Veranstaltung in der Halle West werden alle Erwartungen um Längen übertroffen. Die Zuschauerränge sind voll besetzt und alle Abteilungen überbieten sich bei ihren Vorführungen dabei, mit ihrer Selbstdarstellung neue Mitglieder zu werben. Und das gelingt!

Der RTB erlebt einen neuen Mitgliederboom. Die Volleyball- und die Trampolinabteilung leben wieder auf, keine Niedrigdecke ist mehr hinderlich. Die Aerobic-Abteilung wächst auf über 60 Mitglieder, was selbst in der großen neuen Halle nicht bewerkstelligen ist, so dass die Abteilung in 2 Gruppen aufgeteilt wird.
Am 28.11.1989 wird die Hockeyabteilung ins Leben gerufen. Bei den Besprechungen im Sportamt der Stadt Remscheid über die Vergabe von Übungsstunden für den RTB in der Halle West berichtet der Sportamtsleiter Herrmann Hörsgen ganz begeistert von einem interessanten Lehrgang, den er zusammen mit dem Stadtsportlehrer Franz Lebfromm gerade besucht hatte: Hockey! Beider Wunsch, dieses Spiel in Remscheid einzuführen ist ganz deutlich und Dieter Noss nutzt die Chance, Hockey im Programm des RTB anzubieten. Dies kann er tun auf Grund der Tatsache, dass sein Schwager Reinhard Schmieder in seiner Heimat Meerane jahrelang Hockey gespielt hat und es bedarf keiner Überredungskunst, Reinhard Schmieder als Abteilungsleiter und Trainer für die neu zu gründende Hockeyabteilung zu gewinnen.

Der Verein lebt aber auch auf durch freie Hallenkapazitäten in der Halle am Schimmelbuschwegweg. Diese Halle steht dem RTB nach wie vor zur Verfügung und sie bietet die Gelegenheit, mit kleinen Gruppen dort unterzukommen. Sie ist ideal geeignet für Abteilungen, die lieber unter sich sind und nicht unbedingt eine Zuschauertribüne brauchen.

Das bietet Sabine Kalkuhl 1989 die Möglichkeit, eine Seniorensportabteilung aufzubauen, denn über das bisher angebotene Prellballspielen hinaus besteht ein wachsender Bedarf an Bewegungsangeboten für Senioren. Sabine erkennt diese Chance frühzeitig und ihr Angebot und Konzept ist auch im hundertsten Jahr unseres Vereinsbestehens voll im Trend der Zeit.

Auch die beiden Gymnastikgruppen der Frauen und einige Kinderabteilungen haben in der Halle Schimmelbuschweg weiterhin ihre Heimat gefunden und fühlen sich dort nach wie vor zu Hause. Die Kellerräume in dieser Halle wurden schon vor Jahrenzum Jugendraum umfunktioniert und dienen für manche Sitzung und Feier und den Leichtathleten nach wie vor als Treffpunkt nach dem abteilungsinternen Silvesterlauf.

Das Deutsche Turnfest 1990 in Dortmund wurde von den RTB Mitgliedern gut angenommen. Trotz der geographischen Nähe übernachteten 15 Teilnehmer dort und zusammen mit den “Tagesgästen“ bildeten sie eine schlagkräftige Gruppe.

Im Jahre 1990 bildet die Fußballabteilung eine 2. Mannschaft, die 2 Jahre später in die Stadtliga aufsteigt und dort der 1. Mannschaft harte Konkurrenz macht. In den folgenden Jahren ist mal der Eine, mal der Andere vorne. Konkurrenz belebt das Abteilungsleben.

Das Jahr 1990 bringt einen Einschnitt bei der Remscheider Laufserie. Der Sponsor steht nicht mehr zur Verfügung und der Trend in der Laufbewegung geht dahin, Läufe in den Städten oder zumindest an der Öffentlichkeit gut zugänglichen Stellen durchzuführen. Die Läufer wollen gesehen werden. Der Stundenlauf findet zum letzten Mal statt, der Herbstlauf und der Silvesterlauf werden eingestellt. Das tun alle Verantwortlichen und Beteiligten mit Wehmut, aber es gibt einen Lichtblick:

Die Sparkasse Remscheid feiert im Jahre 1991 ihr 150-jähriges Jubiläum und sie kann dazu gewonnen werden, gemeinsam mit dem RTB den 1. Remscheider Citylauf zu veranstalten. Nicht mehr Bernd Ritter allein, sondern der gesamte Vorstand mit dem für die technische Durchführung verantwortlichen Oberturnwart Edgar Schneider an der Spitze und eine starke Leichtathletikabteilung als Helfer müssen diese Aufgabe schultern. Das gelingt hervorragend, es ist ein toller Startschuss und ein Höhepunkt im Remscheider Sportleben. Noch 4 weitere Jahre führt der RTB diese Veranstaltung mit der Sparkasse Remscheid durch, mit wachsenden Teilnehmerzahlen und auch wachsenden Aufgaben. Diese übersteigen die Möglichkeiten unseres kleinen Vereins alsbald und der RSV übernimmt die Durchführung dieser bestens eingeführten Veranstaltung ab 1996.

Im gleichen Jahre 1991 verstarben mit Karl Hoppe, Otto Brüne und Georg Raffelsieper drei Turnfreunde, die ein Stück Vereinsgeschichte mitgeschrieben haben – bei Otto Brüne im wahrsten Sinne des Wortes, denn er hat die ersten 60 Jahre dieser Vereinschronik festgehalten und in die ihm eigenen Worte gefasst.

Auf der Jahreshauptversammlung 1993 übergibt Dieter Noss aus beruflichen Gründen das Amt des 1. Vorsitzenden an Ernst Eppels, der in seiner Jugend in der Turnabteilung bei Werner Steidl und danach bei den Prellballern aktiv ist.

Im November 1993 bietet Edgar Schneider in der Halle Schimmelbuschweg ein neues Sportangebot für Männer an, ursprünglich unter dem Namen Fitnessgymnastik, aber das Wort Gymnastik zieht wohl nicht so sehr, so dass die Abteilung bald unter dem Namen Fitness-Training geführt wird und darum, aber doch wohl mehr wegen der tollen Trainingsleitung durch Edgar, auch heute von alten und neuen Mitgliedern gut besucht ist.

Das Deutsche Turnfest in Hamburg im Jahre 1994 wird von 20 RTB Mitgliedern, vor allen Dingen jugendlichen Mädchen besucht.

Im Oktober 1994 verstirbt der Ehrenvorsitzende des RTB, Emil Bertram, im Alter von 89 Jahren. Speziell in seiner Zeit als Vorsitzender von 1957 – 1975 und danach als Ehrenvorsitzender hat er dem Reinshagener Turnerbund Gesicht und Profil gegeben. Wer ihn gekannt hat, zollt ihm persönlich und seiner Arbeit für den Verein höchste Anerkennung.

1994 – seit 5 Jahren gibt es Hockey im RTB. Nach behutsamem Aufbau zeigen sich erste Erfolge, man muss nicht immer Lehrgeld bezahlen sondern kann sich auch über Siege freuen. Das trifft speziell für diejenigen zu, die schon länger dabei sind. Die Bambinis und Neuanfänger müssen aber nach wie vor durch die Leidensphase, aber Trainer und Eltern machen Mut – das hilft.

Im Oktober 1995 feiert der RTB in der Halle West einen Tag der offenen Tür, der gemessen an Publikumsresonanz und Begeisterung der Teilnehmer an den Tag der Halleneröffnung 6 Jahre zuvor erinnert. Bei dieser Veranstaltung wird Edgar Schneider für seine vielfältigen Aktivitäten im Sport allgemein und in der Leichtathletik im Besonderen mit der silbernen Ehrennadel des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein ausgezeichnet. (Das war vor bereits 15 Jahren. Edgar Schneider setzt sich auch in unserem Jubiläumsjahr 2010 noch als Übungsleiter, Trainer und Oberturnwart mit nicht minderem Erfolg für den RTB und den Sport ein).

Der 5. Remscheider Citylauf veranstaltet vom RTB zusammen mit der Sparkasse Remscheid bringt erneut neue Rekordzahlen bei den Teilnehmerfeldern. Der Verein kann mit Stolz auf die vergangenen 5 Veranstaltungen zurückblicken und hat sich damit in der Remscheider Sportszene einen sehr guten Namen gemacht. Bei den Organisatoren bleibt der Stolz darauf zurück, Wehmut kommt nicht auf, denn die Erleichterung, von dieser sehr schweren Bürde befreit zu sein, überwiegt.

Das Jahr 1995 bringt aber auch leider weitere herbe Verluste für den Verein. Der allseits beliebte langjährige Altersturnwart des RTB, Ernst Bombe, und der von 1955 - 64 als Schriftwart und von 1975 – 87 als 1. Vorsitzender tätige Heinz Kosanetzky (seine Verdienste um den RTB wurden bereits an anderer Stelle gewürdigt) verstarben in diesem Jahr und vor allen Dingen die Prellballabteilung erlebte einen weiteren Aderlass. Die Prellball-Altersriege löst sich praktisch auf und hat keinen eigenen Übungsabend mehr.

Anfang 1996 wird unter der Leitung von Britta Schneider eine Basketballabteilung für Jungen und Mädchen von 11 – 16 Jahren gegründet. Auch die ersten Kurse, ein Yoga-Kurs, geleitet von Britta Schommers und ein Callanetics-Kurs, geleitet von Renate Schmitz-Schneider, werden neu in das Programm aufgenommen.

1997 – die beiden Kurse Yoga und Callanetics laufen aus, dafür wird ein Kurs für Rückengymnastik neu ins Programm aufgenommen – dieser läuft auch im Jubiläumsjahr 2010 noch.

Die Hockeymannschaften haben sich prächtig entwickelt, die Herrenmannschaft ist in die 2. Verbandsliga aufgestiegen und belegt nach der Herbstrunde den 2. Platz.

Das Deutsche Turnfest 1998 in München besuchen leider nur 7 Teilnehmer des RTB. Die Werbetrommel wurde nicht genügend gerührt. Das soll beim nächsten Turnfest besser werden.

Die Fußballabteilung feiert 1998 ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Fußballturnier und einer Riesenparty mit über 500 Gästen in der Halle West

Auf der Jahreshauptversammlung 1999 wechselt der Vorsitz von Ernst Eppels auf den neuen 1. Vorsitzenden Thomas Döring.

Im gleichen Jahre erleidet Reinhard Schmieder durch einen Sturz eine schwerwiegende bleibende Behinderung und Jutta und Jochen Klein übernehmen kurzfristig die Leitung der weiter wachsenden Hockeyabteilung. Aus dem Kader von zunächst ca. 20 Spielern werden in den nächsten 3 Jahren ca. 60 aktive Spieler, die bald weitere Trainingsmöglichkeiten und Hallenzeiten benötigen, so dass das Training für unterschiedliche Altersgruppen auf mehrere Tage in der Woche verteilt werden muss. Es entsteht auch bald eine Eltern-Hockeygruppe, die unter Uwe Stacklies trainiert.

Edgar Schneider organisiert für den RTB ein Badminton-Turnier und mit kunterbunt zusammen gewürfelten Paaren, es ist ein Riesenspaß und die Vereinsfamilie rückt ein bisschen näher zusammen.

Im Jahre 1999 trennt sich die 2. Mannschaft von der Fußballabteilung und startet unter dem Namen „RTB-Team-99“ in der BKV-A-Klasse und steigt gleich in die Stadtliga auf und spielt dort als zweiter Vertreter neben der Mannschaft „RTB ab Concept“.

Erstmals wird im Jahr 2000 durch Edgar Schneider ein Mountainbike Kursus für Kinder angeboten. Dieses Kursangebot wird durch Jutta Klein und Kay Hoppe im Jahre 2002 in Zusammenarbeit mit den RV Adler Lüttringhausen neu belebt. Seit 2005 führt der RTB den Fahrradkurs unter Leitung von Petra Sieh und Stephan Schürmann in Eigenregie durch. Das Angebot besteht auch heute noch.

Im Juni 2001 wird im Stadion Reinshagen der Kunstrasenplatz eingeweiht und die jungen Hockeyspieler demonstrieren ihr Können mit einem Demonstrationsspiel vor der politischen Prominenz der Stadt. Seitdem ist das Feldhockeyspielen im Sommerprogramm der Hockeyabteilung aufgenommen.

Im November 2001 kommt frischer Wind in die Leichtathletik im RTB, genauer gesagt in die Langlaufszene. Gebildet aus Läufern des Lauftreff und aus den schon länger in der Leichtathletikabteilung aktiven wettkampferfahrenen Langläufern formiert sich unter der Abteilungs- und Trainingsleitung von Matthias Bioly ein neues Team, das sich unter dem Namen RTB-Marathon-Team dem Laufen mit dem Anspruch auf eine gewisse Leistungsorientierung verschrieben hat. In den folgenden Jahren kann man stetig steigende Mitgliederzahlen vermelden.


Im Herbst 2001 findet der erste Röntgenlauf statt und der RTB gehört neben 14 weiteren Vereinen zu den Organisatoren an der Strecke, zuständig für einen Bereich von 7 km vom Pranger Kotten bis zur Müngstener Brücke.

Beim Deutschen Turnfest 2002 in Leipzig ist der RTB mit 20 Teilnehmern vertreten, vornehmlich aus der Leichtathletikabteilung, die in diesem Jahre das deutsche Turnfest der sonst üblichen Jahreswanderung vorzieht.

Heike Kirschner startet eine neue Abteilung für Mädchen unter dem Namen „Mädchenpower“, Bewegung nach Musik. In den kommenden Jahren wächst diese Abteilung auf zeitweilig 3 Gruppen an und bei vielen Veranstaltungen bieten die Gruppen ihre Powerschau. Die Kinderturnabteilungen mausern sich und Eltern-Kind-Turnen (Sandra Golob, später Heike Kirschner), Geräteturnen (Sabine Kalkuhl + Ernst Schmidt) und Sport-Spiel-Spaß Gruppen (Sandra Golob, Heike Kirschner, Kay Hoppe) werden im RTB angeboten.

Auf der Jahreshauptversammlung 2003 übergibt Thomas Döring das Amt des 1.Vorsitzenden wegen beruflicher Überlastung an Dieter Noss, der bereits einmal von 1987 – 1993 dieses Amt innehatte.

Die Hockey-Knabenmannschaften des RTB erringen 2002 und 2003 schöne Erfolge. Sie spielen in beiden Jahren in der WHV-Endrunde und belegen dort 2. und 3. Plätze. Aus dieser Mannschaft entwickelt sich die heutige Seniorenmannschaft, die später den Aufstieg in die Verbandsliga feiern konnte.

Im Sommer 2003 organisiert Edgar Schneider einen 10-Kampf, der allen Teilnehmern ein tolles Erlebnis mit viel Anstrengung bei großer Hitze, aber vor allen Dingen auch viel Spaß und Erfolg bringt.

Nach 17-jähriger Pause lebt Silvester 2003 der Silvesterlauf sehr erfolgreich wieder auf, veranstaltet von den RTB-Langläufern zusammen mit dem RSV-Running Team, und der Erfolg dauert bis heute an.

Das Rheinische Landesturnfest 2004 bringt für einige Tage Leben ins Stadion Reinshagen, wo die Leichtathletikwettkämpfe stattfinden. Unser RTB hat dem großen RTB, dem Rheinischen Turnerbund, Unterstützung bei der Durchführung der Wettkämpfe zugesagt und nicht nur die Leichtathleten des Vereins, sondern auch die Fußballer, die Seniorenabteilung und die Powergirls helfen bei den Wettkämpfen oder sorgen für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Lob und Anerkennung wird uns dafür ausgesprochen!

Ende 2004 wird das Projekt „Schwer Mobil“, Bewegung, Spiel und Sport für übergewichtige Kinder ins Leben gerufen. Das Projekt wird mit 45 Sportvereinen aus ganz NRW begonnen. Auch der RTB gehört mit Petra Sieh als Übungsleiterin zu den Vereinen der „ersten Stunde“.

Im Oktober 2004 wird die Web-Seite des RTB erstellt: www.rtb-1910.de .Mit der Einführung dieser Web-Seite ist ein Werkzeug geschaffen, das die Darstellung des Vereins, seiner Abteilungen und auch seiner Mitglieder in einer ansprechenden Form ermöglicht. Neben aktuellen Nachrichten gibt die Seite einen detaillierten Überblick über den Verein und seine Organisation, seine Abteilungen und Sportangebote und laufend Berichte in der für jedes Jahr aufgelegten Internetzeitung. Aus diesen Berichten der Internetzeitung wird dann am Jahresende jeweils die Vereinszeitung zusammengestellt, wobei leider aus Platzgründen manches Foto nicht erscheinen kann. Darum ist ein Blick in die Internetzeitung und auf die Nachrichtenseite immer lohnenswert.

Die RTB Hockeyabteilung meldet für 2004 weitere schöne Erfolge. In der Bezirkshallenmeisterschaft werden die Siegerpokale sowohl von den Knaben-D und Knaben-C gewonnen. In der westdeutschen Pokalrunde auf dem Großfeld langt es immerhin zum 3. Platz für die Knaben-B Mannschaft

Das Marathon-Team wächst und wächst auf inzwischen über 40 Mitglieder und in den Siegerlisten der Läufe in Remscheid und Umgebung tauchen die RTB Läufer öfter auf den vorderen Plätzen oder gar auf dem 1. Platz auf. Ein besonders schöner Erfolg gelang Nina Isenberg als Siegerin über 10 km beim Remscheider Citylauf 2005.

Die LG Remscheid, die sich etwa zur Hälfte aus Mitgliedern des RTB rekrutiert, hat ebenfalls in diesem Jahr besonderen Grund zum Feiern: Daniel Lipus wird zusammen mit David Katschinski und Dennis Böttcher Deutscher Meister im 10 km Mannschaftslauf.

Das Deutsche Turnfest 2005 in Berlin wird von 23 Teilnehmern besucht, wobei allerdings eine zahlenmäßig starke Gruppe von Jugendlichen der LG Remscheid den Löwenanteil ausmacht.

Eine wesentliche Neuerung wird im Jahre 2006 auf Initiative von Matthias Bioly im RTB eingeführt: Die RTB Vereinszeitung erscheint erstmals farbig und im DIN A4 Format und erntet innerhalb und außerhalb des Vereins, vor allen Dingen aber auch bei den Inserenten, höchstes Lob und Anerkennung.

Jutta Klein stellt die Hockeyabteilung auf immer mehr Füße. Aus den Jugendmannschaften heraus werden 5 Spieler erfolgreich zu Trainern ausgebildet. Aber auch zur Schiedsrichterausbildung werden Spieler, Trainer und Eltern geschickt – mit großem Erfolg – im Jubiläumsjahr 2010 pfeift Gregor Küpper mittlerweile Spiele der Regionalliga und sein jüngerer Bruder Martin pfeift immerhin schon Spiele der Oberliga Herren.

So wie Jutta Klein sich um die Ausbildung der Hockeyschiedsrichter bemühte, ergriff Günther Schmidt die Initiative bei den Kampfrichtern für die Leichtathletik. Einige Kampfrichter werden ausgebildet, die uns, der LG und dem Kreis in erheblichem Maße dabei helfen, Wettkämpfe auszurichten und den RTB auch überregional positiv darzustellen. Dies sind die Kampfrichter Beate Döring, Jan Sentek, Heiko Noss, Rainer Keuth, Gerhard Hoppe, Ernst Schmidt, Thomas Döring und Günther Schmidt, die allesamt auch im Behindertensport in der Leichtathletik regional und überregional sehr oft berufen werden.

Im Mai 2006 startet Petra Sieh einen Versuch, die Leichtathletik für Kinder wieder aufleben zu lassen. Dies gelingt und unter „fitte Kids“ hat sich diese Kinderleichtathletikabteilung im RTB etabliert.

Im Juni 2006 feiert der RTB im Stadion Reinshagen nach langen Jahren wieder mal ein Vereinsfest mit über 80 Teilnehmern. Bei Sport-Spiel-Spaß und bei herrlichstem Wetter sind Jung und Alt, über 80 Teilnehmer, mit Begeisterung dabei – eine kleine Vorübung für das in 4 Jahren stattfindende 100-jährige Vereinsjubiläum.

Das Sportjahr 2007 bringt für den RTB eine Fülle von Ereignissen und Erfolgen – hier einige Beispiele:

• Daniel Lipus wird Deutscher Meister im 1.500 m Lauf der A-Jugend und darüber hinaus in seiner Paradedisziplin 2. Deutscher Hallenmeister sowie Niederrheinmeister und Westdeutscher Meister. Für den DLV startet er bei den Europameisterschaften und belegt dort den 7. Platz. Daniel ist Mitglied im RTB und startet für die Startgemeinschaft LG Remscheid, in der der RTB Gründungsmitglied und Träger ist.
• Christian Thiel vom RTB-Marathonteam siegt beim Marathon des Röntgenlaufs 2007 und wird damit auch Remscheider Stadtmeister 2007.
• Das Damentrio (Graziella Schmitz, Uta Niedrig, Doris Hermann) des RTB-Marathonteams wird 2. Sieger in der Ultramarathonstaffel des Röntgenlaufs 2007.
• Hannes Schürmann, Jahrgang 1997, Mitglied im RTB und der Behindertensportabteilung des TSV Bayer 04 Leverkusen wird im 3-Kampf und im 1.000 m Lauf jeweils 3. Sieger bei den Deutschen Meisterschaften der Behinderten in Singen.
• Christian Czaja wird 5. Sieger der A-Jugend bei den Deutschen Meisterschaften im Steinstoßen, ausgetragen vom DTB in Gelnhausen.
• Die Fußballmannschaft des RTB-Team-99 kann mit dem Meistertitel der Stadtliga die Saison 2006/2007 abschließen und auch den BKV-Pokal und den Sommer-Pokal im Jahre 2007 gewinnen.
• Die LG Remscheid hat 2007 das erfolgreichste Jahr seit ihrem Bestehen. An der Rekordausbeute an Titeln sind viele Schüler und Jugendliche beteiligt, die über den RTB in der LG gemeldet sind.

Die Stadt Remscheid ehrt in jedem Jahre ihre erfolgreichsten Sportler mit der Wahl zum Sportler des Jahres. Auch aus dem RTB stehen Mitglieder zur Wahl. 2008 wird Hannes Schürmann für seine guten Leistungen im Schwimmen und in der Leichtathletik (u.a. mehrfacher Deutscher Meister im Behindertensport) zum Jugendsportler des Jahres gewählt und der jugendliche Leichtathlet Peter Killus (LG/RTB) wird bei dieser Wahl dritter. Daniel Lipus erzielt hinter Sascha Velten bei den Männern den 2. Platz.

Bei diesen Sportlerehrungen werden auch Personen ausgezeichnet, die sich in Ausübung ihres Ehrenamtes besondere Verdienste um den Sport erworben haben. Jutta Klein und Edgar Schneider erhalten 2004 bzw. 2006 solch eine Auszeichnung und Würdigung ihrer Arbeit im Sport, Jutta aber vor allen Dingen auch für ihre Aktivitäten und Initiativen ausserhalb des Vereins wie “Remscheider Basketballnacht”, Skaterplatz und Schutzhütte für den Jugendtreff am Stadion Reinshagen. Zu erwähnen sind auch Reiner und Ute Quanz, die eine besondere Ehrung erfahren, als beide zusammengerechnet 75 Sportabzeichenprüfungen abgelegt haben.

Die von Petra Sieh und Stephan Schürmann angebotenen Fahrradkurse für Kinder haben Jahr für Jahr großen Zulauf. Der RTB lässt seine Lauftradition wieder aufleben und bietet einen Laufkurs für Ausdauerkids und solche, die es werden wollen, ins Leben. Dieses Kursangebot erfreut sich seit der Erstauflage 2008 immer größerer Beliebtheit.

Im Jahre 2008 bietet Mila Siebert einen Pilates Kurs an, der gut angenommen wird und für einige Mitglieder der Frauengruppen ein zusätzliches sportliches Betätigungsfeld bietet, inzwischen in 2 Leistungsgruppen, so dass alle zu ihrem Recht kommen.

Stephan Schürmann macht sich im Jahre 2008 für die Aufnahme des Behindertensports in unser Vereinsprogramm stark. Im Januar 2009 erfolgt die Gründung einer Sportgruppe für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung. Einzigartig an dieser Gruppe ist, dass Teilnehmer mit unterschiedlichsten Körperbehinderungen gemeinsam Sport treiben können. Stephan Schürmann hat sich für die kommenden Jahre auf diesem Gebiet noch viel vorgenommen.

Auch beim Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt war der RTB vom 30.Mai bis 5.Juni mit einer kleinen Delegation vertreten. Die Aktiven Semjon Meisterernst und Urs Möller starteten im Dreikampf für den RTB bei der Jugend und für Urs kam ein 5. Platz, sowie für Semjon ein 12. Platz heraus. Günther Schmidt und Gerhard Hoppe waren die ganze Zeit als Kampfrichter eingespannt und haben vom Turnfest wenig mitbekommen, das ist das Los der Kampfrichter.

Der RTB hat 2010 im Jahre seines 100-jährigen Bestehens nach wie vor eine Zahl von annähernd 600 Mitgliedern, wobei die Kinderabteilungen besonders mitgliederstark sind, aber es ist auch eine Zunahme der Mitgliederzahlen bei den erwachsenen Mitgliedern und speziell bei den Senioren zu erkennen. Neue Trends zeichnen sich ab und werden aufgenommen – das Bewährte wird mit Nachdruck weiter betrieben und den sich wandelnden Zeiten angepasst.

100 Jahre Reinshagener Turnerbund im Wandel der Zeiten - der Verein geht mit seinen bestens ausgebildeten und hoch motivierten Abteilungsleitern und Übungsleitern, gefördert und unterstützt von den Vorstandsmitgliedern, zuversichtlich und mit Elan in das zweite Jahrhundert seines Bestehens.

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