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Wanderung der Leichtathleten an Rhein und Ahr
Zu singen auf die Melodie: Wer Recht in Freuden wandern will….

Wer Recht in Freuden wandern will,
kann sich mit uns bewegen,
in jedem Jahre im April
zieht´s uns zu neuen Wegen.
Diesmal zog es uns wieder an den Rhein,
ja das Siebengebirge sollt es sein,
nicht weit vor der Haustür gelegen.

´ne Wasser und ´ne Klostertour
hat Reiner uns versprochen,
den Mineralen auf der Spur
sind wir dann aufgebrochen.
Heisterbach hielt uns nicht lange auf,
auf den Petersberg stiegen wir hinauf,
wir hatten noch Mumm in den Knochen.

Der Name sagt es schon ganz klar,
es gibt der Berge sieben,
mit tollem Ausblick ist´s fürwahr
eine Gegend zum verlieben.
Drum den Aufstieg gewagt und nicht geschont,
ist der Gipfel erreicht wird man belohnt,
da werden die Augen gerieben.

Hinab nach Rhöndorf in das Tal,
wo Adenauer wohnte,
sein Tod jährte sich grad´ 40-mal,
der Weg zu dem Friedhof lohnte.
Alles, was hier im Land Rang und Namen hat,
legte Kränze ab an seiner Grabesstatt,
wie man auf den Schleifen lesen konnte.

Von Rhöndorf nach Linz ging´s mit dem Zug –
wir wollten das nicht laufen,
die Bundesbahn hat wohl Geld genug,
wir konnten kein Ticket kaufen.
Wir fuhr´n schwarz, alle still wie eine Maus,
nur die Heidi, die tönte es laut heraus,
es war schon zum Haare raufen.

In Kripp bezogen wir Quartier,
das Haus kann man vergessen,
weit hinten im Saale haben wir
im stockedustern gesessen.
Die Veranda war für uns wohl viel zu fein,
darauf lassen wir uns nicht noch mal ein,
das Beste ist für uns angemessen.

Die Brücke von Remagen
haben wir uns angesehen,
es schlug uns auf den Magen,
was am Ende des Kriegs geschehen.
Doch die trüben Gedanken war´n schnell vorbei,
wandern auf Rheines Höh´n macht die Seele frei,
und lässt uns die schöne Welt besehen.

Bad Breisig war das Tagesziel,
die schönen Rheinterassen,
wo uns die Wirtin gut gefiel,
hier konnte man Spätzle fassen.
Und am Abend wurd kräftig musiziert,
was auch andere Gäste animiert,
hoch hoben wir Gläser und Tassen.

Vulkanpark Brohltal, neu gestalt´t,
macht uns zu Geologen,
dort haben Tuff, Trass und Basalt
uns in ihren Bann gezogen.
Auch die Wolfsschlucht mit ihrem Wasserfall,
die vulkanischen Spuren überall,
wir alle so wie ein Schwamm aufsogen.

Wir kamen nach Bad Tönisstein,
da war der Hund begraben,
nicht mal ein Rastplatz lud uns ein,
wir mussten bald weitertraben.
Doch zum Schluss, da erreichten wir auf der Höh,
unser schnucklig Hotel am Laacher See,
wir konnten´s nicht besser haben.

Zur Seeumrundung starten wir
im schönsten Sonnenscheine,
das ist ein Wandererrevier,
drum waren wir nicht alleine.
Aber abseits des Hauptweges konnt´ man schön
bunt gefärbte, steil ragende Felsen seh´n,
und eilige Jogger gab es keine.

Das Kloster von Maria Laach,
das war das Ziel der Massen,
statt Sonntagsruhe war´s ein Krach,
sie zu predigen sollt man lassen.
Eine stille Oase sollt es sein,
statt Maria zog hier der Mammon ein,
von all´n guten Geistern verlassen.

Bei unserm Wandern im April sind wir vom Glück begleitet.
Da kann man sagen was man will, man nicht übers Wetter streitet.
Und wollt ihr nächstes Jahr den Sommer sehn, müsst ihr einfach mit uns zum Wandern geh´n,
selbst Kachelmann ist drauf vorbereitet.


Druckversion          © 2004-2018 by Reinshagener Turnerbund 1910 e.V.