Nachrichten
Kontakt
Beitrag / Anmeldung
Sportangebot/Abteilungen
Verein, Organisation
   Vorstand aktuell
   Chronologie Vorstand
   Abteilungsleiter
   Satzung
   Ül-Abrechnungsformular
   Link zur Chronik
   Vereinschronik Teil1
   Vereinschronik Teil 2
   Interessantes aus dem Kassenbuch ab 1925
Internetzeitung 2019
Internetzeitung 2018
Internetzeitung 2017
Internetzeitung 2016
Internetzeitung 2015
Internetzeitung 2014
Internetzeitung 2013
Internetzeitung 2012
Internetzeitung 2011
Internetzeitung 2010
Internetzeitung 2009
Internetzeitung 2008
Internetzeitung 2007
Internet-Zeitung 2006
Internet-Zeitung 2005
Internet-Zeitung 2004
Vereinszeitungen
Sportstätten
Impressum + Datenschutz

   



RTB – Rechnungen ab 1925
(Was in den vorhergehenden Jahren passiert ist, ist im Archiv des RTB nicht vorhanden).

Zusammengetragen von Günther Schmidt

01. eine Quittung über 151,80 RM für den Rest an Steuern für 1924. Unterzeichnet in Hilgen am 30.Januar 1925 von Gaugeldwart Siebers
02. ein Erlaubnisschein für die Benutzung von Klassenräumen der Schule Reinshagen an jedem Mittwoch in der Zeit von 8 – 10 Uhr (eher 20 – 22 Uhr), denn die Lichtanlage darf benutzt werden. Überliefert ist außerdem, daß die Anfänge der Bewegung in der Nachkriegszeit in den Klassenräumen der Schule stattfanden. Hierfür werden 1,60 Mark erhoben. Der Hausmeister Karl Dapprich hielt außerdem 6,40 Mark an Gebühren ein. Gezeichnet Schulamt der Stadt Remscheid den 29.01.1925.
03. ein Zeitungsbestellzettel für „Turnen und Sport“ wurde von Duisburg aus quittiert. 3 Mark wurden im Januar gezahlt.
04. an Walter von der Mühlen wurden am 31.01.1925 45,40 Mark überwiesen „an Waaren lt. Rechnung“
05. eine Mark wurde an Max Putsch überwiesen. Für eine Strafe ist auf der Rückseite vermerkt.
06. dann haben „die Rabauken“ eine Glasscheibe zertrümmert, die von Moritz Bachmann ersetzt wurde für 5,16 Mark.
07. Otto Scharwächter lieferte am 31.01.1925 10 Zentner Brechkoks II und 5 Zentner Briketts. Den Gesamtbetrag von 35 Mark erhalten zu haben, bestätigt er am 04.02.1925.
08. an die Gerichtskasse Freiheitstrasse sind am 10.02.1925 24,05 Mark überwiesen worden. Es handelte sich um die Aufnahmegebühr und die Eintragung des Vorstandes in das Vereinsregister. Richard Wolfermann hatte die Überweisung unterschrieben.
09. Karl Wiedenhöfer bekam für die Versendung der Zeitschrift „Leibesübungen“ 3,80 Mark am 02.02.1925 überwiesen. Auf der Rückseite der Rechnung sind vermerkt: Bölting, Honrath Herbert, Schneider Werner (alle Turnerjugend), und Hall.
10. Frau Dapprich kauft bei Anna Schumacher 10 Packungen Seifegehorn und 2 Packungen Seife für 3,72 Mark.
11. Richard Wolfermann gibt 10 Mark für die Turnfreundwerker als Trinkgelder für den Bau des Kreisheims aus.
12. Herr Becker zahlt 4 Mark an Herrn Karl Wiedenhöfer für Tieabend und Nenngeld, (was immer das sein mag...)
13. Hans Honrath zahlt 3 Mark Nenngeld am 25.Februar 1925 für ein Hallensportfest.
14. An Gausteuer werden für 1925 127,05 Mark an Herrn Sieber (Gaugeldwart) am 26.02.1925 gezahlt.
15. eine Quittung über 10,35 Merk wird für die Deutsche Turnzeitung und die Zeitschrift „Turnen und Sport“ am 23.02.1925 bezahlt.
16. der RGA bekommt für eine Anzeige 14,40 Mark überwiesen
17. am 16.02.1925 ist Zeitungsgeld fällig. 1,60 Mark werden für Turnen und Sport überwiesen.
18. Für Licht sind 1,80 Mark zu bezahlen.
19. 48 Mark sind für die Kohleneinbringung für die Monate Februar und März an RFB zu zahlen. 13.03.25
20. Hugo Peters von Reinshagen liefert am 20. März eine Bank. Für diese werden 13 Goldmark bezahlt.
21. 55 Pfennig werden für das Telegramm an Arnz-Urbahn gezahlt
22. Unser Denkmal am Sportplatz (heute an der Halle Schimmelbusch) bekommt zwecks Ehrung am 01.03.1925 einen Blumenstrauß für 2 Mark.
23. 12,10 Mark werden für Zeitschriften bezahlt am 23.03.1925
24. von April bis Mai ist die Klassenraumnutzungsgebühr fällig: 1,80 Mark für die Stadtkasse und 7,20 Mark für den Hausmeister. Kurt Dapprich hat dankenswerterweise unterschrieben.
25. 10 Mark zahlte Richard Wolfermann an die Maurer der Turnhalle Schimmelbusch an Trinkgeld am 07.04.1925.
26. 50 Pfennig wurden für das Hochzeitstelegramm Arnz-Bethge ausgegeben am 26.03.
27. 50 Pfennig ebenfalls für ein Telegramm an Karl Thielemanns Hochzeit.
28. der Turnverein Burglengenfeld schickt am 19.03. eine Nachnahme über 1,80 Mark
29. wieder mal sind für Zeitschriften 10,35 Mark fällig. 30.04.1925
30. nun werden Briefumschläge, Briefbögen, Postkarten, Versammlungseinladungen, Spieleinladungen, neutrale Briefumschläge usw. beim Drucker bestellt.: 1 Mark Lotsenlohn und 60 Mark Druckkosten sind fällig.
31. 5 Mark vom RTB erhalten zu haben, bescheinigt Waldemar Röntgen.
32. das Kreisblatt und andere Zeitschriften werden mit 5,10 Mark bezahlt.
33. eine Empfangsbescheinigung für „Tieabend“ über 1 Mark hat Karl Wiedenhöfer am 01.05.eingereicht.
34. zehn Mark überweist Martha Wolfermann am 25.03.an Lehrer Fittig.
35. zwei große Stücke Magnesium werden gekauft für 1,80 Mark am 21.04.
36. 55 Pfennig werden für ein Telegramm an Hessenbruch fällig.
37. Licht muß bezahlt werden: 3,40 Mark.
38. 45 Pfennig werden für ein Telefongespräch nach Opladen und Diepenthal abgerechnet.
39. die Deutsche Turnerschaft Leipzig schickt eine Nachnahme über 22,30 Mark.
40. für die Zeitschriften Turnen und Sport und Deutsche Turnzeitung werden Gebühren in Höhe von 10.35 Mark abgerechnet.
41. Richard Wolfermann hat noch mal Trinkgeld in Höhe von drei Mark an die Zimmerleute des Kreisheims gegeben.
42. wir schließen eine Feuer –Versicherung ab. Am 14. Mai 1925 werden 7,90 Mark für ein Jahr fällig. Damit ist das Vereinsheim mit 4 500,- Goldmark abgesichert. Eine Goldmark im Sinne dieser Versicherung entsprach dem Wert von zehn Zweiundvierzigstel nordamerikanischen Dollar.
43. für Juni und Juli sind Klassenraumnutzungsgebühr fällig. 1,80 Mark an die Stadtkasse und 7,20 Mark an den Hausmeister. 29.05.
44. für verschiedene Turnzeitungen werden 12,70 Mark überwiesen.
45. 10 Mark werden ausgegeben beim Richtfest des Kreisheims für die Bewirtung der Musik am 16.06.
46. für Startgeld, Porto und Fahrt sind 10 Mark an Hans Honrath gezahlt worden.
47. 25 Mark Abschlag sind auf eine Miete am 18.07.25 an Julius Sachser gezahlt worden. Bei Sachser fanden auch Turnstunden statt, wie man in der Chronik lesen kann.
48. Blumen Kotyrba in Reinshagen berechnen am 04.07. 12 Mark für einen garnierten Korb.
49. die obligatorische Zeitschriftenrechnung ist fällig. Überwiesen mit 10,50 Mark am 23.07.
50. fehlt.
51. Klassenraumbenutzung bis August kostet 0,40 Mark für die Stadtkasse und 3,20 Mark für Karl Dapprich.
52. Miete für die Monate April, Mai, Juni, Juli 1925 = 106 Mark abzüglich Abschlag vom 18.07. =25 Mark, gesamt 81 Mark. Julius Sachser bestätigt den Erhalt am 03. August 1925.
53. am 06.August zahlt Emmi Schmidt für einen Drogerieartikel 0,60 Mark.
54. Hans Honrath hat für Tieabend 1 Mark erhalten.
55. Adolf Güldenring hatte 2 Felle aufgezogen, 2,5 m Trommelsaite und 2 Paar Stöcke berechnet. Bezahlt am 25.08 mit 25,50 Mark.
56. bei der Werbeabteilung der Deutschen Turnerschaft wurden17,10 Mark ausgegeben für 20 Läuferbrustbänder a´40 Pfennig und 30 Werbeabzeichen für 30 Pfennig.
57. der Zeitschriftenbezug ist wieder fällig mit 10,50 Mark, 24.08.
58. Licht für Juni, Juli und August ist zu bezahlen: 5,85 Mark, am 10.09.
59. Rudolf Welp bekommt von uns einen Brief für 0,35 Mark am 25.09.
60. für das Kreisblatt werden für 4 Monate 6,40 Mark fällig.
61. die Turnerzeitschriften werden mit 12,70 Mark bezahlt am 21.09.
62. erstmalig wird ein Remscheider Turnverband erwähnt, der auch gleich 7,70 Mark als 2. Umlage durch den Geldwart Goonderhol erbittet; 14.09. bezahlt
63. der Monat September kostet an Klassenraummiete 3 Mark für die Stadt (gegenüber 0,40 im August eine tolle Steigerung) und 4,- Mark für Karl Dapprich (3,20 Mark im August).
64. 0,35 Mark werden für Porto ausgegeben.
65. die Klassenraumnutzung für Oktober beträgt 2,40 Mark für die Stadt und 3,20 Mark für Karl Dapprich. Somit wird nach Tagen und Stunden abgerechnet.
66. Julius Sachser stellt Mietforderungen in Höhe von 26 Mark für 13 Übungsabende, die am 08.10 bezahlt werden. 2 Mark pro Trainingsabend, da ist die Stadt doch wesentlich billiger...
67. Herr Fittig bekommt mal wieder 25,- Mark überwiesen.
68. 85 Pfennig werden wieder für ein Telegramm zur Hochzeit Braun – Schrader fällig.
69. ein Brief an Albert Schaub kostet 35 Pfennig.
70. Turnerzeitschriften sind in Höhe von 10,50 Mark zu bezahlen. Geschehen am 21.10.
71. für den November ist die Klassenraummiete in Höhe von 2,40Mark an die Stadtkasse und 3,20 Mark an Karl Dapprich zu entrichten.
72. Nenngeld in Höhe von 10 Mark hat M. Fischer bezahlt; 01. November.
73. ein Spiel gegen die zweite Mannschaft des RTB, dann gegen Beyenburg und TV Jahn Solingen wird mit zus. 0,60 Mark abgerechnet. Hans Honrath gibt noch mehrere unbedeutende Punkte an und kommt auf 2,10 Mark.
74. die Musik machts: Adolf Güldenring hat wieder 2 Felle aufgezogen und 2 Meter Saiten geliefert. Er bekommt 17 Mark am 06.11. überwiesen.
75. Karl Thielemann kauft 8 Rollen „Treue um Treue“ und eine Broschüre „Vaterländische Aufführung“ für 10,50 Mark.
76. am Reinshagener Gefallenendenkmal hat Robert Weber als Friedhofs – Inspektor 15 Anlagen in Ordnung gebracht und berechnet hierfür 22,10 Mark, die am 8.Nov. gezahlt werden.
77. erneut sind 10,50 Mark für Turnerbroschüren fällig.
78. 12 Übungsabende im Monat November sind mit 24 Mark am 24.11. an Julius Sachser gezahlt worden.
79. Postmeister Richard Wolfermann erhält von Hugo Mende (Kunstwerkstatt für Bildnisse) eine Rechnung über 6,50 Mark, die am 07.12. bezahlt wird.
80. auf dem Vorturnertag in Lennep war am 29.November der RTB nicht vertreten. Eine Strafe von 3 Mark wurde aufgebrummt und am 07.12. bezahlt.
81. ein Turnpferd wird repariert durch Bernhard Meis. 8,50 Mark werden am 07.12. überwiesen.
82. 10,20 Mark sind fällig für die Versicherungsprämie bis 1927. Bezahlt am 17.12.
83. 12,70 Mark sind für den Zeitungsbezug zu entrichten.
84. die letzte Rechnung in 1925 ist für einen Kranz an Johann Wallhäuser gezahlt worden mit 7,- Mark. Für wen weiß niemand mehr.
Für 1925 ist eine Bestandserhebung gemacht worden: Zunächst war Richard Wolfermann Vereinsvorsitzender und Walter Schumacher jr. sein Stellvertreter. 12 Knaben, 7 Mädchen bis zum 14. Lebensjahr, 13 männliche und 6 weibliche bis zum 21. Lebensjahr und 58 männliche ab dem 22. Lebensjahr waren als Vereinsmitglieder eingetragen. Mit einem silbernen Sportabzeichen wurde die Frage nach der Sportabzeichenteilnahme beantwortet.
Der Haushaltsplan für 1925 wurde damals mit 7820,- Mark aufgestellt.
85. Am 16.April 1926 bekommt man von der Stadt Remscheid ein Schreiben, indem nachträglich die Erhöhung der Unfallversicherung für Jugendliche zu erheben ist.
86. R.Braun gibt bei Kotyrba 3 Mark für Blumen aus. 22.05.1926
87. Offensichtlich ist im neuen Kreisheim erstmalig im Januar 1926 geturnt worden, denn am 02. Juni beschwert sich unser Geldwart beim Kreiskassenwart Lengner über eine falsche Berechnung der Miete von Januar bis März. „Richtig ist, daß wir im Monat Januar nur an einem Abend in der Woche geturnt haben, was auf Wunsch des Herrn Turninspektor Grüber geschehen ist, da der Fußboden ein mehrmaliges Turnen noch nicht zuließ. Im Februar wurde an 4 Abenden wöchentlich und von März ab an 3 Abenden wöchentlich geturnt.“ Wir bitten Sie diese Angelegenheit zu Prüfen und zeichnen mit Deutschem Turnergruß.
88. Kreiskassenwart Fritz Lengner reagiert am 17. Juni und bittet um einen Restbetrag von 84,35 Mark
89. Kassenwart Braun will vom Kreiskassenwart den zuviel gezahlten Beitrag für Licht in der neuen Halle zurück haben, wobei ihm das Der Kreiskassenwart bei einem privaten Gespräch zusichert.
90. mit einer neuen Rechnung für Licht findet eine Verrechnung statt, wobei bis Ende Juni noch 2,40 Mark seitens des RTB zu zahlen sind.
91. für eine Uhr werden 25 Mark bezahlt am 29.06.
92. der Bergische Turngau meldet sich und fordert 124,45 Mark an Steuern ein. Für die deutsche Turnerschaft 60 Pfg. einschl. 10 Pfg. für Haftpflicht und Götzstiftung. Für den Kreis 40 Pfg., für den Gau 25 Pfg., für die Unfallversicherung 20 Pfg., sämtlicher Mitglieder einschl. unter 14 Jahren und für Einrichtung des Gauzimmers im Kreisheim mithin für alle RTB – Mitglieder obigen Betrag.
93. Miete für Turnzeiten Juli – September sind mit 87,0 Mark fällig.
94. der Remscheider Turnverband verlangt pro Mitglied 10 Pfg., also 7,50 Mark, „um seinen Verpflichtungen nachzukommen“
95. im Zahlen war unser Verein nicht immer pünktlich, denn am 11.08. flattert ein Mahnbescheid ins Haus über 43,75 Mark, die noch für Reststeuern geltend gemacht werden vom Gaugeldwart.
96. Fritz Lengner beschwert sich über die noch nicht gezahlte Rechnung von vor 4 Wochen bezüglich Hallenmiete. Wenn diese nicht bis Ende des Monats gezahlt ist, wird er unseren Verein in Verzug setzen.
97. ein Sommerfest hat der RTB veranstaltet. Der Verkauf von Postkarten (Friedrich der Große als Motiv), Programmen, Losen, Bierverkauf und Weinverkauf brachte 523,90 Mark ein. Dem gegenüber stehen 264,13 Mark an Ausgaben. Die Musik war mit 50 Mark der größte Unkostenfaktor, zumal diese noch für 19,50 Mark Getränke verputzt haben.
98. Hallenmiete und Licht sind fällig für Oktober bis November. 65,50 Mark. Fritz Lengner hat gelernt, denn ab sofort ist die Miete im Voraus zu bezahlen.
99. Ein kleiner Glückwunsch zur rechten Zeit kann Wunder bewirken: Alb. Urbahn&Comp. vom Güldenwerth hat aus Anlass zur Beglückwünschung zur goldenen Hochzeit gleich einmal 50,- Mark überwiesen.
100. Kunstmaler Wilhelm Scholz, der die Postkarten für das Sommerfest geliefert hat, beschwert sich, daß der Verein immer noch mit der Zahlung von 15,- Mark rückständig sei. Bezahlt ist diese Aufforderung am 04.12. Immerhin waren beim Sommerfest 11,75 Mark für diese Karten eingenommen worden...
101. laut Beschluss der Vorstandssitzung des Remscheider Turnverbandes sollen die Vereinsbeiträge im alten Jahre noch einmal gezahlt werden. Mithin sind noch einmal 7,50 Mark fällig. Diese werden bezahlt am 08.12. Somit ist die letzte Zahlung in 1926 erfasst. Die Bestandserhebung sagte für 1926 41 Jugendliche und 75 Erwachsene aus, somit 116 Mitglieder.
102. 100,- Mark werden für Unfallversicherungen bezahlt am 17.01.1927.
103. der Gaugeschäftsführer August Rathmann belegt den RTB mal wieder wegen Abwesenheit mit 6,10 Mark Bußgeld.
104. Die Mietaufrechnung für das erste ¼ Jahr ist mit 75,75 Mark fällig.
105. es werden nur noch 2 Turnabende pro Woche im Kreisheim beansprucht. Der Geldwart bittet um Neuberechnung der Miete. Da die Turnerjugend am Samstag die Halle benutzt, wird die Lichtbenutzung gestrichen seitens des Kreisgeldwartes. (Januar1927).
106. eine Strafrechnung über 10 Mark flattert ins Haus. „Von Ihrem Verein haben Turner und Sportler an den Bergischen Kampfspielen in Lennep am 6. September des Jahres trotz Sperre teilgenommen. Der Gauturn- Ausschuß hat folgenden Beschluß gefasst: Der Reinshagener Turnerbund wird mit 10,-R.Mk. in Worten: Zehn Reichsmark bestraft. Sollten die Strafgelder bis zum 01. Januar 1927 nicht gezahlt sein, so sollen die Turner und Sportler, welche teilgenommen haben, für alle Veranstaltungen im Jahre 1927 gesperrt werden.“ Richard Wolfermann vermerkt, daß die Strafe bezahlt werden muß. Sie ist am 05.02.1927 bezahlt worden.
107. Ein neuer Vorstand wurde bei der Gerichtskasse angemeldet mit 4,o5 Mark.
108. für 79 + 54 Mitglieder sind für 1927 an Steuern 120,15 Mark zu zahlen.
109. 15,54 RM sind für die Unfallversicherung zu zahlen.
110. ein Frühlingsfest erweist sich als Zuschussgeschäft, denn 359,09 Mark Einnahmen stehen 409,81 Mark Ausgaben gegenüber. Die Likörstube brachte den größten Posten mit 116,34 Mark herein... War wohl Scheiß-Wetter!?
111. die Jugendunfallversicherung hat sich erhöht. Mithin sind 26,42 Mark pro Jahr zu bezahlen.
112. Die Mietzahlung April bis Juni ist mit 75,75 Mark fällig
113. der Verbandsgeldwart möchte 15,80 Mark Steuern überwiesen haben.
114. die Mietabrechnung Juli-September ist mit 75,75 Mark fällig.
115. am 08.10.1927 wurde wieder ein Fest veranstaltet. Einnahmen 400,70 Mark, Ausgaben 215,85 Mark. Somit hatte man das Defizit vom Frühjahr prima ausgeglichen.
116. die Miete Okt.-Dez. ist mit 75,75 fällig.
117. es werden 6 Trommelflöten und 2 Lungenschoner angeschafft: 24,20 Mark.#
118. 100 Hausmarke-Zigarren werden bestellt: 25 Mark.
119. 100 Märchenbücher werden bestellt: 20 Mark.
120. an den Bergischen Turngau sind 3,95 Mark Steuern zu zahlen.
121. die Bestandserhebung 1927 sagt aus, daß wir nur noch 27 Knaben und Mädchen haben, sowie 79 Erwachsene Turnschwestern und –brüder
122. die Bestandserhebung 1928 gibt einen Mitgliederstand von 24+83 an.
123. die Vierteljahresmiete ist wieder fällig mit 75,75 Mark.
124. der Gaukassenwart erhebt Steuern in Höhe von 145,35 Mark.
125. für die Vorstandsanmeldung werden wieder 8,08 Mark fällig.
126. eine karnevalistische Veranstaltung am 11.02.28 wird mit einem Überschuß von 59,84 Mark abgerechnet.
127. die Stadt Remscheid erhebt für die Jugendunfallversicherung 25,70 Mark.
128. 120 Mark werden an das Realgymnasium überwiesen.
129. Hallenmiete mit 75,75 Mark ist fällig.
130. der Beschluß des Bezirksturntages vom 12.02.des Jahres erhebt 0,20 Mark pro Mitglied für den weiteren Ausbau des Schwimmbetriebes und die Anschaffung hierfür benötigter Geräte: 16,60 Mark
131. der Remscheider Turnverband erhebt pro Mitglied 0,10 Mark Steuern.
132. Hallenmiete Juli-Sept.:75,75 Mark
133. eine Türe wurde repariert: 23 Mark
134. das Herbstfest des RTB am 13.10.1928 wurde mit +97,67 Mark abgeschlossen.
135. Die Bestandserhebung 1929 gibt 115 Mitglieder an..
136. der Gaugeldwart ist am maulen, weil der RTB die Prämien für die Unfallversicherung noch nicht überwiesen hat.
137. die Mietaufrechnung für Jan.-März 1929 ist mit 74,25 Mark fällig.
138. wieder mal ist der Verein nicht beim Vorturnertag in Hückeswagen erschienen: 3 RM Strafe.
139. der Bergische Turngau erhebt 171,85 Mark Gebühren für unsere Mitglieder.
140. der Bezirksturntag beschließt die Vereinsbeiträge für das Jahr 1929 auf 0,10 Mark pro Kopf = 8,50 Mark Steuern für den RTB.
141. die Gerichtskasse erhebt wieder 8,08 Mark Gebühr für die Vorstandseintragung.
142. die Karnevalsfeier 1929 schließt mit einem Guthaben von 6,62 Mark ab. Die Konsumenten sind nun vom Likör auf Sekt umgestiegen, denn das ist der höchste Einnahmeposten mit 120,50 Mark.
143. Reinhard Braun als Kassenwart bekommt vom Kreis IIIVb (Rheinland) einen sehr direkten Brief, indem er aufgefordert wird, die Mietschulden zu begleichen.
144. wieder eine Strafgebühr, weil keiner den Vorturnertag in Radevormwald besucht hatte.
145. am 04.Juni werden 8,50 Mark fällig für den Remscheider Turnverband, heutiger Sportbund Remscheid.
146. Kampf um abgerechnete Lichtstunden: Statt 3 will der Verein nur 2 Lichtstunden bezahlen pro Woche. Der Kreis reagiert und berechnet und 1,5 Lichtstunden in Zukunft. Eine Nachzahlung von 95,25 Mark für April-Sept. wird am 18.07. getätigt.
147. eine Schreibmappe wird angeschafft: 32,-Mark.
148. eine Namensaufstellung innerhalb einer Sammlung taucht 1929 auf. Demzufolge waren definitiv folgende Leute im Verein: August Arnz, Arnz Erwin, Braun Reinhold, Braun Ernst, Brauns Karl, Bruder Karl, Brüne Heinrich, Butz Walter, Dapperich Karl, Engels Walter, Engels Willi, Grunau Heinrich, Haarmann Fritz, Hasenclever Max, Heuser Walter, Honrath Willi, Jätzel Fritz, Kaiser Wilhelm, Kiftel Arno, Kreuder Max, Menzel Emil, Müller Hermann, Müller Hugo, Pöppel Robert, Pöschke W., Rehbein Ernst, Schön Walter, Schumacher Walter, Dr. Julius Spriestersbach, Sülberg Robert, Stockder Oskar, Weber Karl, Wehn Adolf, Weiler Werner, Wiedenhöfer Ernst, Wiedenhöfer Gustav, Wiedenhoff Emil, Wilms Fr. Ernst, Wilms Harald, Wolfermann Richard, Wüstenhagen Albert, Wüstermann Eugen, Thielemann Karl, Wilms Max, Wilms Moritz, Wilms Hugo, Theil Alfred, Diehl Erich, Schumacher Karl, Freund Erich.
149. ein erfreuliche Ereignis steht ins Haus: für Jugendarbeit sind 300,- Mark an den RTB überwiesen worden. (Stadt Remscheid).
150. Mietaufrechnung für Okt.- Dez. 85,15 Mark.
151. der Verein bezieht 120 Lotterie – Lose von der Lotteriegeschäftsstelle der Deutschen Turnerschaft zwecks Weiterverkauf.
152. Oktoberfest 1929: Überschuß in Höhe von 10,95 Mark.
153. 9 Mark werden überwiesen für verkaufte Lotterie – Lose.
154. Der Verein ist mal wieder beim Gauturntag nicht vertreten: 3 RM Strafe.
155. Bei der Bestandserhebung für 1930 hat der Verein 129 Mitglieder angegeben.
156. Mietaufrechnung für Jan.-März 1930 = 85,15 Mark.
157. der Bergische Turngau erhebt 212,25 Mark Beitrag für 129 Mitglieder.
158. das Amtsgericht erhebt zur Eintragung des Vorstandes 8,08 Mark Gebühr. Neuer Vorstand: Webery?
159. 20 Plätze werden im Stadttheater gemietet für eine Vorführung des Stadtamtes für Leibesübungen und Jugendpflege Remscheid.
160. Auf dem Karnevalsfest sind Gläser „verschwunden“: 4 Sektgläser, 3 Bierbecher und 1 Weinglas. Bezahlt werden sie mit 3,69 Mark.
161. Auf dem Vorturnertag in Wipperfürth glänzt der Verein durch Abwesenheit. 3 RM Strafe sind fällig.
162. Mietzahlungen für April – Juni in Höhe von 85,15 Mark liegen an.
163. Das Frühjahrsfest wird mit 12,34 Mark Zuschussgeschäft.
164. beim Frauenturntag in Burscheid fehlte der RTB: 3,- Mark Strafe.
165. Miete bis September : 85,15 Mark
166. Der Remscheider Turnverband erhöht die Gebühren pro Mann auf 0,15 Mark.
167. Der Bergische Turngau erhebt eine Nachzahlung von 10,20 Mark.
168. die Miete bis Dezember in Höhe von 85,15 ist fällig.
169. die sprichwörtliche Zuverlässigkeit hat wieder zugeschlagen, denn der Verein fehlt wie fast immer auf dem Vorturnertag in Witzhelden: 3 Mark Strafe.
170. die Gefallenen Ehrung des Bergischen Gaus kostet 10 Mark.
171. das Stadtamt für Leibesübungen erhebt den Versicherungsbeitrag für die Vereinsjugend in Höhe von 19,66 Mark.
172. das Herbstfest erwirtschaftet 2,50 Mark Überschuß.
173. die Bestandserhebung für 1931 ist leider nicht abgeheftet
174. die Mietkosten von Jan. – März sind fällig: 83,65 Mark.
175. an den Gau-Kassenwart werden 101 Mitglieder gemeldet: 190,50 Mark
176. Bestandserhebungskärtchen tauchen auf: Eugen Wüstermann als erster Vorsitzender, OTW Gustav Kellerhoff sind aufgeführt. Spielwart war Walter Engels. Handball stellte 2 Mannschaften bei 6 Pflichtspielen und 20 Freundschaftsspielen. 1 Faustballmannschaft erledigt in diesem Jahr 12 Pflichtspiele. Insgesamt werden 119 Mitglieder gemeldet.
177. Miete für April bis Juni = 85,15 Mark.
178. der Bergische Turngau erhebt 17,17 Mark Gebühren.
179. Miete für Juli – September: 83,65 Mark.
180. das Herbstfest wird mit +0 abgeschlossen.
181. Das Gauturnfest 1931 kostet den RTB anteilig 23,- Mark.
182. Miete Oktober bis Dezember = 85,15 Merk.
183. am 12.11.1931 werden 38 Jugendliche im Verein gezählt.
184. die Stadt erhebt die Unfallversicherungskosten für die Jugend 15,96 Mark.
185. Mietaufrechnung Jan. – März 1932 = 85,15 Mark.
186. 97 Mitglieder werden für 1932 gemeldet an den Gau: 165,10 Mark.
187. eine namentliche Mitgliederliste als versicherungstechnische Liste für die Unfall-Unterstützungskasse ist aufgeführt. Gustav Wiedenhöfer war zweitältestes Mitglied zu dieser Zeit (*31.05.1871). Ältester war Richard Wolfermann *15.03.1865.
188. die Mietaufrechnung für April – Juni ist fällig: 85,15RM
189. der Verein versucht, die Mietkosten und die Stromkosten zu drücken. Der Kreis schreibt dazu, daß wir sowieso im Kreis die niedrigsten Kosten haben und sie nicht in der Lage wären, großartig etwas zu machen. Für das Jahr 1932 wird allerdings aus Kulanz der Beitrag für die Turnhallenbenutzung auf 65 Mark heruntergesetzt, sodaß der neue Betrag mit 76,35 Mark zu Buche schlägt.
190. auf dem Gaumännerturnwartetag am 20.03.war unser Verein mal wieder nicht vertreten: 3 Mark Strafe!
191. die Gerichtskasse möchte für die jährliche Eintragung des Vorstandes wieder einmal 8,o8 RM Gebühren überwiesen bekommen.
192. die Jugendabteilung feiert ein Fest: Einnahmen 45,33 Mark, Ausgaben27,13 Mark, somit Überschuß 18,20 Mark.
193. der Gaumännerturnwartetag am 08.05. wurde wieder nicht vom Verein besucht: 3 Mark Strafe.
194. Aufforderung über 3,10 Mark, die Strafe endlich zu bezahlen, was am 10.06. geschah.
195. Im Remscheider Nachrichtenblatt als Beilage des General-Anzeiger der Stadt Wuppertal Nr.165 von 1932 steht über die Erweiterung des Turnerheimes folgendes: 16.Juli 1932. Am Neuendorff-Haus wird gebaut. Seit einigen Jahren besitzt der rheinische Kreis 8 b der Deutschen Turnerschaft in Reinshagen, unweit der schönen städtischen Kampfbahn und des Ehrenhains mit dem stimmungsvollen Denkmal für die im Weltkriege gefallenen Söhne Remscheids in schöner, gesunder, waldreicher Gegend das „Neuendorff – Haus“, ein prächtiges eigenes Heim, das sich eines überaus starken Besuches erfreut, vor allem auch von Wanderern, für die dort eine freundliche Unterkunft geschaffen worden ist. Nicht weniger als 10 000 wanderfroher Menschen haben seit der Eröffnung des Heimes hier ihr Lager aufgeschlagen. Dazu kommt die große Zahl der Turner, die zu Lehrgängen, Tagungen usw. das mit einer großen neuzeitlich eingerichteten Turnhalle ausgestattete Neuendorff - Haus für längere oder kürzere Zeit aufsuchten. Bei dem starken Besuch ergab sich die Notwendigkeit, an eine Erweiterung des Heims zu denken, um insbesondere den Leitern der Lehrgänge nach der angestrengten Tagesarbeit ein angenehmes Unterkommen in der Nacht bieten zu können. Dank der Opferfreudigkeit der Turner ließ sich der Gedanke jetzt in die Tat umsetzen. Seit einigen Tagen ist man dabei, auf den vorderen Hauptbau ein zweites Stockwerk aufzusetzen, das vier schöne geräumige Doppelzimmer enthalten wird. Die Arbeiten sollen so gefördert werden, daß im Monat September dieses Jahres die Einweihung sein kann.
196. Es werden 62 Karten für das Gauturnfest vom Bergischen Gau zugeschickt. Davon werden 25 im RTB verkauft.
197. Mietzahlungen für Juli bis September sind mit 69,05 Mark fällig.
198. Mietzahlungen für Oktober bis Dezember sind fällig: 60,25 Mark.
199. die Unfallversicherung für die Jugend ist fällig. Die Stadt benötigt eine Aufstellung aller RTB-Jugendlichen. 43 werden gemeldet.
200. auf dem Gaumännerturnwartetag am 18.09. glänzt der RTB durch Abwesenheit: 3,10 Mark Strafe.
201. Mahnung an den Verein vom 21.12., daß die Strafe wegen Nichtbesuches des Gausportwarteturntages immer noch nicht gezahlt ist. Erledigt am 31.12.
202. Ein Kranz wird bestellt, 4 Mark
203. Rechnung vom 1. Januar: Mietkosten für Januar bis März 58,75 Mark.
204. Bestandserhebung 1933: Der Verein wächst von 113 auf 121 Mitglieder.
205. der bisherige Vorstand ist auf 1 Jahr wiedergewählt worden. Die Gerichtskasse zieht 8,08 Mark ein.
206. Der Unfall-Unterstützungskasse werden namentlich 77 Mitglieder gemeldet. Eine schöne Namensliste liegt vor mit Geburtsdaten.
207. Der Bergische Turngau zieht 175,20 Mark Gebühren ein.
208. Hallenmiete für April bis Juni 60,25 Mark.
209. der Remscheider Turnverband zieht 6,30 Mark ein.
210. Mietaufrechnung für Juli – September, 60,25 Mark.
211. ein grandioser Empfang wurde den Remscheider Turnfestteilnehmern 1933 erteilt. Für die Musikkapelle wurden1,70 Mark pro Verein umgelegt.
212. das Bezirksturnfest steht an. Der Verein bekommt ein Kontingent Festkarten, die gemäß Beschluß des Bezirksturnrates abgenommen werden müssen. Zitat: „Wir hoffen aber, daß wir dem Verein noch eine Anzahl schicken können. Es muß diesmal wirklich eine Massenveranstaltung werden. Die Turner sollen noch mal zeigen, daß sie zu folgen verstehen, wenn der Ruf erschallt, und auch, daß sie opfern können, wenn es um unsere herrliche Turnsache geht“.
213. 100 Anmeldeformulare werden gekauft: 1,20 Mark.
214. Zählung der Jugendlichen für die städtische Unfallversicherung: 46
215. der Verein hat städtisches Gelände gepachtet. Am 19.09. kommt die Zahlungsaufforderung über 25 Mark.
216. Mietkosten über 60,25 Mark bis Dezember sind fällig.
217. am 08.11. bekommen wir eine Mahnung, daß die Miete noch nicht bezahlt ist.
218. die Unfallprämie für unsere Jugendlichen ist fällig in Höhe von 25,12 Mark
219. Mahnung der Stadt, daß die Unfallprämie immer noch nicht bezahlt ist.
220. eine Bestandserhebung fehlt, dafür kommt die Hallenmiete mit 60,25 Mark.
221. der Bergische Turngau möchte für 131 Mitglieder 266,40 Mark Gebühren haben.
222. Verbandsbeiträge in Höhe von 41,80 Mark sind noch zu bezahlen.
223. die Gerichtskasse verlangt wieder 8,08 Mark für die Eintragung des Vorstandes.
224. der Remscheider Turnverband erhöht seine pro Kopf Gebühren auf 8 Pfennig. Somit sind für den RTB 7,20 Mark fällig.
225. Hallenmiete bis Juni = 60,25 Mark
226. Auf dem Pflichtturnerführertag am 18.02. war unser Verein wieder nicht vertreten: 3,10 Mark Strafe.
227. Auf dem Sportwartetag am 10.03. fehlten wir ebenfalls: 3 Mark Strafe.
228. Miete bis September, 58,75 Mark.
229. Am 21.10. werden der Stadt 23 Jugendliche gemeldet.
230. Werbewoche der Deutschen Turnerschaft. Es werden 30 Hefte a 10 Pfennig in Rechnung gestellt.
231. Miete bis Dezember ist fällig mit 60,25 Mark.
232. Der Bergische Turngau gibt vor, daß der Saarstaffelfilm der Deutschen Turnerschaft von den Mitgliedern des Vereines angesehen werden muß. Im Capitol Theater treten erstmals Adolf Schriever als Kreispressewart und Max Siebold als Kreisführer auf, um die Karten zu vertreiben. Die Vereine sind angewiesen, am 16.12. um 10 Uhr 15 zu erscheinen. Wie man liest, wird der Ton schon militärischer.
233. Nun werden die Informationen von Jahr zu Jahr karger. Jetzt kommt schon die erste Mietrechnung für Januar bis März 1935 mit 58,75 Mark.
234. die Stadt Remscheid erhebt wieder mal die Unfallversicherungsgebühren für unsere Jugend. Für 23 Jugendliche werden 12,55 Mark überwiesen.
235. der Bergische Turngau erhebt 288,80 Mark Gebühren.
236. Neben dem „Gut Heil“ gesellt sich erstmalig auf Mitteilungsblättchen ein „Heil Hitler“. Für die Saarfilmabgabe und der Rest an Verbandsprämien sind noch 44,40 zu zahlen.
237. Mietaufrechnung bis Juni: 60,25 Mark.
238. eine Überweisung über zuviel gezahlte Beiträge in Höhe von 1,05 Mark geht beim Kassierer ein.
239. die Gerichtskasse bittet zur Kasse: 8,08 Mark.
240. da der Verein eine Handballabteilung hat, ist eine Pflichtlektüre erforderlich. Für Juni bis September sind 5,04 Mark fällig.
241. Verbandsbeiträge sind fällig, 36,60 Mark Rest werden überwiesen.
242. für den Hilfsfond des deutschen Sports sind 40,20 Mark für ganze und halbe Sportgroschen bezahlt worden.
243. Mitgliedskarten werden erstmalig ausgegeben. Die erste Rate für die Karten beträgt 22,80 Mark.
244. Ein Vorturnerlehrgang wird nicht besucht: 3,- Mark Strafe.
245. das 25jährige Stiftungsfest wurde am 29.06.1935 gefeiert. Es wurden 570 Festbücher gedruckt und für 1,- Mark verkauft. Gesamterlös 543 Mark.
246. Die Festabrechnung gibt ein Defizit von 82,89 Mark preis, die aus der Vereinskasse beglichen werden.
247. der Hilfsfond für den Deutschen Sport übergibt an Richard Bölting die Olympia Sparglocke Nr. 5744. Die Glocke dient nicht für Sammlungen in der Öffentlichkeit und wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Ihr Inhalt kommt dem Verein zugute und ist ausschließlich zum Zwecke der Anschaffung von Werbe – Postkarten, Sportbildern für Sport und Staat und anderen graphischen Erzeugnissen deren Erträge dem Hilfsfond zufließen, zu verwenden.
248. das Kreisheim heißt inzwischen „Edmund Neuendorff- Haus e.V.“ und weist darauf hin, daß die Miete nicht gezahlt ist.
249. die Zahlungsmoral des RTB wird nicht besser, denn wieder kommt eine Mahnung ins Haus indem er vom Bergischen Turngau aufgefordert wird, diverse Rechnungen für das Kreisfest zu begleichen. Gleichzeitig sind noch 13,95 Mark Restzahlung für den Gau zu bezahlen.
250. der Handball wird seine Zeitung vierteljährlich mit 3,78 Mark im Voraus kassieren.
251. die dritte Rate für Mitgliedskarten des RTB wird mit 22,10 beglichen.
252. Handball Meldegebühren in Höhe von 8,50 Mark werden erhoben.
253. ein Getränkeaufschlag wird in Höhe von 24,65 Mark dem Verein gutgeschrieben.
254. die Mietzahlung bis Dezember ist fällig: 58,75 Mark
255. Rechnung der Handball – Zeitschrift, 3,78 Mark.
256. für 114 Mitglieder sind 74,10 Mark Gebühren am 25.01.1936 an den Gau zu überweisen.
257. der Reichsbund für Leibesübungen mahnt an, daß der RTB 1 Mark rückständig sei.
258. das Stadtamt für Leibesübungen und Jugendpflege mahnt an, daß der RTB seit Mitte vorigen Jahres 8,- Mark schuldet.
259. Miete bis März 1936, 60,25Mark.
260. Vereinsvordrucke werden mit 1,20 Mark beglichen.
261. Miete bis Juni ist fällig: 60,25 Mark
262. das Stadtamt für Leibesübungen verlangt für 37 Jugendliche 17,76 Mark Versicherungsgebühren.
263. die Gerichtskasse hat die Gebühren für die Vorstandeintragung verdoppelt. 16,08 Mark sind zu zahlen.
264. der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen bietet den Vereinen das Mitgliedsabzeichen (Adler mit Hakenkreuz) zwecks Verkauf an.
265. die gleiche Institution verlangt für 1936 75,- Mark Gebühren.
266. die Handball Fachzeitschrift möchte 4,15 Mark Gebühr haben.
267. ein Ball wird repariert von Carl Everts: 2,65 Mark.
268. der Reichssportverlag mahnt den Verein an, daß sie 6,88 Mark für das Abo „Die Deutsche Turnzeitung“ rückständig seien.
269. Rechnung über den Bezug von 1 Dietwart: 1,30 Mark.
270. die letzte Rechnung im Jahre 1936 beansprucht der Handball für sich. 3,78 Mark sind für das Abo zu zahlen.
271. Ab hier haben wir keine Aufzeichnungen vor dem 2. Weltkrieg mehr.


Druckversion          © 2004-2019 by Reinshagener Turnerbund 1910 e.V.